Aufgeklapptes Buch "Tracy Chevalier Der Neue" unter rosa Tulpen

Tracy Chevalier – Der Neue // Othello

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Typus: Tragödie Erschienen: 1603/4 Inhalt: OTHELLO, Venedigs Star-Feldherr, heiratet heimlich die schöne DESDEMONA. Sein Untergebener JAGO ist wütend, weil CASSIO und nicht er befördert wurde. Deshalb erzählt er OTHELLO, dass CASSIO

Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart neben einer Schmuckschale und Nagellack

Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart

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Edith Wharton gilt als eine der bedeutendsten amerikanischen Schriftstellerinnen. Ihre Romane, allen voran “Zeit der Unschuld”, der zusätzliche Berühmtheit durch seine Verfilmung von Martin Scorsese erlangte, gelten als Klassiker der amerikanischen Literatur. Ihre bissigen Gesellschaftsromane offenbaren die veralteten Strukturen der New Yorker High Society. 

Doch ich bin ganz ehrlich: Dämmerschlaf fand ich stilistisch eher einschläfernd und weitere Romane von ihr habe ich nach einigen Kapiteln abgebrochen. Ganz anders verhielt es sich bei “Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart”. Ich habe das 470-Seiten starke Werk in kurzer Zeit durchgelesen, habe mit Lily mitgelitten und fühlte mich an meine geliebte Jane Eyre-innert. Also ein vollkommen anderes Leseerlebnis als bei den vorangegangenen Büchern. Dies kann durchaus an der sehr guten und flüssigen Übersetzung von Heddi Feilhauer liegen, die dem etwas in die Jahre gekommenen Stil von Edith Wharton ein wenig Schwung verliehen hat. 

Francoise Sagan Bonjour Tristesse in der Neuübersetzung von Rainer Moritz auf Couchtisch mit Pflanzen

Francoise Sagan – Bonjour Tristesse

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In diesem Jahr ist sehr viel französische Literatur erstmals oder neu ins Deutsche übersetzt worden. Die Frankfurter Buchmesse war ein guter Anlass für die Verlage, sich mit dem Gastland intensiv zu beschäftigen. So gab es etliche Sonderausgaben und jede Menge Neuerscheinungen aus Frankreich. 
Für mich die perfekte Gelegenheit, um mich mit einem Klassiker auseinanderzusetzen, den ich schon seit Jahren lesen wollte: “Bonjour Tristesse”. 

Cover und Kaffee

Iris Murdoch – Ein abgetrennter Kopf

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Schon lange habe ich kein Buch mehr mit solch einem Tempo gelesen wie Iris Murdochs “Ein abgetrennter Kopf”. Die Entwicklung der Story hat mich fast wahnsinnig gemacht und das bis zur letzten Seite.

Das Buch Schnee auf dem Kilimandscharo am Strand hochgehalten

Ernest Hemingway – Schnee auf dem Kilimandscharo

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Ernest Hemingway. Dieser Name hat einen Klang. Dort schwingt etwas mit, eine gewisse Ehrfurcht. Ein Autor, der etwas geschaffen hat, das überdauern wird. Maike und ich sind bekanntlich beide sehr fasziniert von ihm und den anderen Autoren der Lost Generation. Doch scheint es, dass gerade Hemingway in den vergangenen Jahren eine Wiederentdeckung erfährt. Viele Autoren nehmen sich seiner Person und seinem bewegten Leben an.

Rezension zu Samuel Selvon Die Taugenichtse

Samuel Selvon – Die Taugenichtse

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Als mich der Roman “Die Taugenichtse” von Samuel Selvon erreichte, war ich erst einmal skeptisch. Dieses Buch wird breit beworben als ein moderner Klassiker der britischen Literatur. Wer sich ein wenig mit Verlagsvorschauen beschäftigt, ist des Wortes “moderner Klassiker” irgendwann überdrüssig. Zu großzügig wird dieses Wort auf alle möglichen Werke angewandt. Doch bereits nach den ersten Seiten, wenn der Erzähler und Protagonist Moses im winterlichen Nebel Richtung Waterloo Station zieht, verschwindet die Skepsis schnell.