Francoise Sagan Bonjour Tristesse in der Neuübersetzung von Rainer Moritz auf Couchtisch mit Pflanzen

Francoise Sagan – Bonjour Tristesse

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In diesem Jahr ist sehr viel französische Literatur erstmals oder neu ins Deutsche übersetzt worden. Die Frankfurter Buchmesse war ein guter Anlass für die Verlage, sich mit dem Gastland intensiv zu beschäftigen. So gab es etliche Sonderausgaben und jede Menge Neuerscheinungen aus Frankreich. 
Für mich die perfekte Gelegenheit, um mich mit einem Klassiker auseinanderzusetzen, den ich schon seit Jahren lesen wollte: “Bonjour Tristesse”. 

Draufsicht Roman Sieh mich an von Mareike Krügel

Mareike Krügel – Sieh mich an

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Die meisten Romane beschreiben Frauen auf eine sehr bestimmte Art und Weise. Auf eine männliche Weise. Auch wenn die Romane selbst von Frauen verfasst wurden, ist die Tonalität ziemlich häufig eine, die sich an einem männlichen Wertekanon orientiert: emotionale, gern zarte bis sinnliche Figuren schlängeln sich durch Handlungen, die sich spannend und doch immer fremd anfühlen. Natürlich: Wir lesen schließlich auch, um uns in andere Welten, in andere Geschichten zu katapultieren. 
Doch meist bleibt ein Teil von mir zurück. 

Mary Miller – Big World

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Kurzgeschichten sind bekanntlich so eine Sache: Entweder packen sie einen und man liebt sie Zeile für Zeile. Oder im schlimmsten Fall langweilt man sich von einer nichtssagenden Erzählung zur nächsten. Bei mir gibt es wenig dazwischen. Im vergangenen Jahr habe ich etliche Erzählungssammlungen gelesen. Zum Beispiel die von Richard Yates (irre!), Franziska Gerstenberg (kaum zwei Erzählungen durchgehalten und abgebrochen), Marina Keegan (bitte unbedingt lesen!!!) oder Graham Swift (so öde!).