Das Buch "Wenn es Frühling wird in Wien" neben einem Strauß lila Tulpen auf einem Holztisch

Zeitreise mit der kleinen Buchhandlung – Wenn es Frühling wird in Wien

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Petra Hartlieb war eine der ersten Autorinnen, die wir als Bloggerinnen kennenlernten. Wir waren 2014 auf unserer ersten Buchmesse und hatten eine Einladung zum persönlichen Gespräch mit der Schriftstellerin und Buchhändlerin erhalten. Nachdem niemand weiteres zu diesem Gespräch erschien, tasteten wir beide uns schüchtern an unsere neue Rolle heran. Petra Hartlieb erzählte aber so offen und lebhaft von ihrer kleinen Buchhandlung, von ihrem recht spontanen Entschluss nach Wien zu ziehen und dort eine Traditionsbuchhandlung zu übernehmen, dass wir ganz gebannt waren. 

Das Kleiderschrankprojekt – Mein Fazit

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Wer bin ich und wie kann ich mich selbst so zeigen, wie ich gesehen werden möchte?
Wenn man sich etwas mit Soziologie auseinandersetzt, stößt man auf wichtige Erkenntnisse zur Kleidung und Selbstdarstellung. Kleidung ist ein Mittel zur Darstellung der eigenen Persönlichkeit. Sollte sie im idealen Fall zumindest sein. Denn von anderen wird sie unterbewusst als solches gelesen. Jeder kennt das Sprichwort “Kleider machen Leute” und es ist sehr viel Wahres dran. Auf so vielen Ebenen, wie mir inzwischen immer bewusster wird. Kleidung, in der ich mich nicht wohl fühle, verändert meine Stimmung, mein Auftreten und meine Risikobereitschaft. Umgekehrt kann ein tolles Outfit meine Laune beflügeln und mich dazu bringen, dass ich über mich selbst hinauswachse. 

Kurztipp | Barney Norris – Hier treffen sich fünf Flüsse

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Der Debütroman von Barney Norris liest sich wie ein buchgewordener Film. Das mag daran liegen, dass Norris vor “Hier treffen sich fünf Flüsse” sehr erfolgreiche Theaterstücke geschrieben hat. Fünf sehr unterschiedliche Menschen und ihre Schicksale kreuzen sich bei einem schicksalhaften Unfall in Salisbury. Jeder Person und ihrer Lebenswelt wird ein Teil des Buches gewidmet. Eine dealende, alte Floristin, ein Junge, der sich zum ersten Mal verliebt oder der frisch verwitwete alte Farmer: Die Figuren und ihre Lebenswelten könnten kaum unterschiedlicher sein und doch ist das Buch durchdrungen von einer soghaften Melancholie. Man will einfach wissen, was sie miteinander verbindet. Wer sie eigentlich sind und ob es ihnen schlussendlich gelingt, das Gefühl der stillen Einsamkeit abzulegen.