GEWINNSPIEL|Kindeswohl kommt ins Kino

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In den letzten Jahren habe ich immer wieder Bücher von Ian McEwan gelesen. Abbitte und Nussschale haben mich beide je in einem Punkt enttäuscht. Bei Abbitte war es der ausufernde Stil, der mich mit all seinen blumigen Beschreibungen etwas nervte. Nussschale hingegen konnte mich ob der absurden Handlung und des altklugen Fötus-Erzählers nicht restlos überzeugen. 

Der Roman Lied der Weite von Kent Haruf neben einer Tulpenvase

Kent Haruf – Lied der Weite

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Es gibt immer wieder Schriftsteller, deren Werk in sich eine durchgängige Komponente hat: E. A. Poe und Kafka mit ihren Ich-Erzählern, die überraschende Ähnlichkeiten mit den Autoren aufweisen, Thomas Hardys fiktives Wessex, das in all seinen Romanen auftaucht, oder John Fante, dessen Hauptfigur Arturo Bandini in all seinen Romanen die Hauptrolle spielt.
Ein weiterer Autor, dessen gesamtes Werk einen gemeinsamen Nenner aufweist, ist Kent Haruf. All seine sechs Romane spielen in der fiktiven amerikanischen Kleinstadt Holt – und das macht den besonderen Reiz des Leseerlebnisses aus.