[Rezension]: Nadja Reinbach – Im Garten der verlorenen Träume

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Inhalt: Es ist das Jahr 1937. Emilia Conti lebt mit ihrem Mann Ettore und den beiden Söhnen Cesare und Horatio in dem kleinen italienischen Dorf Azzano. Als gebürtige Römerin und Tochter von bekennenden Kommunisten wird sie von den dortigen Bewohnern nicht sonderlich willkommen geheißen und sehnt sich zurück in die Stadt. Emilia sehnt sich zurück nach Rom, da sie glaubt, dort erwarte ihre Familie ein besseres Leben. Sie schlägt ihrem Mann, einem Schuster, vor mit ihr und den Kindern nach Rom zu gehen und sich dort als Designer und Produzent von Handtaschen zu verdingen. Ettore willigt mehr oder weniger ein, unter der Bedingung, dass sie eine Geschäft findet, dass seine Entwürfe verkaufen will. Sie bricht daher überstürzt nach Rom auf, wo sie nach langem Suchen einen Ladenbesitzer findet, der sich als Förderer zur Verfügung stellt. Allerdings stellt er eine für Emilia schwer zu erfüllende Bedingung. Damit beginnt eine Verkettung von Ereignissen, die das Leben von Emilia und ihrer Familie für Jahrzehnte prägen wird.

[Rezension] Juli Zeh – Nullzeit

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Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Erich Fried zum Valentinstag

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Valentinstag! Der Tag, an dem das Kitschlevel ins Unermessliche steigt, überall Herzchen-Luftballons verkauft werden und die Rosenzüchter den wahrscheinlich größten Tagesumsatz des Jahres haben. Aber dazwischen finden sich auch kleine Dinge, die einfach nur schön sind. Wie dieses kleine Büchlein, dass das Gedicht “Was es ist” von Erich Fried illustriert. Und dabei genau die richtige Dosis trifft.

[Rezension]: J.Courtney Sullivan – Die Verlobungen

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“Wieso verlässt Teddy seine Frau und die beiden gemeinsamen Töchter – wegen einer Frau, die er an einer Hotelbar kennenlernt? James fragt sich, wieso Sheila ausgerechnet ihn, der doch nur ein Versager ist, geheiratet hat. Delphine verlässt ihren Mann und ihr Leben in Paris, um ihrem Geliebten nach New York zu folgen, und wird es bitterlich bereuen. Kate lehnt die Ehe ab, doch nun wollen ihre besten Freunde heiraten, und zwar so richtig prunkvoll: Jeff und Toby.”