[Rezension] Simon van Booy – Die Illusion des Getrenntseins

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Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein Soldat, dem in einem Akt der Güte das Leben geschenkt wird und der damit das Richtige tut. Eine mutige junge Frau, die offene Arme hat für ein Neugeborenes ohne Namen. Und ein Autor, der die Geschichte dieser Menschen in einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt – und dabei die unglaubliche Wucht menschlichen Schicksals entfaltet. Als Martin schon fast alt genug für die Schule ist, erzählen ihm seine Eltern, dass ihnen vor einigen Jahren, mitten in den Kriegswirren, ein Fremder ein Baby auf den Arm gedrückt hat: ihn selbst. Er braucht Jahre, um seine Herkunft zu begreifen – und er braucht sein ganzes Leben, um dem Mann zu begegnen, der ihn einst gerettet hat. Und auch dann weiß er nicht, wer da vor ihm steht. Inspiriert durch eine wahre Geschichte, erzählt Simon van Booy davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.

[Rezension] Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London-Serie

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Noch eine Premiere in dieser Woche, wir haben einen Gastbeitrag. Unsere Gastautorin Kristina stellt euch heute die “Die Flüsse von London”-Serie von Ben Aaronovitch vor, die auch uns beiden sehr gut gefällt (wer uns auf Instagram folgt hat vielleicht gesehen, dass Maike schon den neuen Band in die Finger gekriegt hat). Viel Spaß!

[Gewinnspiel] Blogger schenken Lesefreude zum Welttag des Buches

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Hallo ihr Lieben,
wir wünschen euch einen wunderschönen Welttag des Buches!

Yeah, gibt es etwas Schöneres als Bücher und unsere Liebe zu ihnen zu feiern? Wir lieben Bücher und freuen uns, dass wir damit nicht allein stehen. Dank der Buchbloggemeinde haben wir erst richtig gemerkt, wie viele Menschen unsere Leidenschaft für Geschichten und Worte teilen.

[Rezension] Matthias Keidtel – Ein Mann wie Holm

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[lightgrey_box]Holm ist Ende 30, lebt bei seiner Tante, die eine Vorliebe für Eierlikör hat, und war noch nie mit einer Frau zusammen. Vielleicht ist das nicht normal, aber ein Mann wie Holm braucht auch keine Abenteuer. Schließlich ist es aufregend genug, auf der Suche nach Toilettenpapier die Abteilung für Intimpflege eines Supermarktes zu durchforsten. Aber dann lernt Holm eine Frau kennen – und das ist schon für normale Menschen ein Ereignis, das zu Komplikationen führen kann. Ist es Liebe? Und wenn ja, woran erkennt man das?[/lightgrey_box]

[Rezension] Sun-Mi Hwang – Das Huhn, das vom Fliegen träumte

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[lightgrey_box]Gelangweilt von ihrem monotonen Dasein, bricht die Legehenne Sprosse eines Tages aus ihrem Gehege aus. Doch das Leben in Freiheit ist viel härter und unbarmherziger, als sie es sich vorgestellt hat. Bis sie in einem verlassenen Nest ein Ei findet und neue Hoffnung schöpft: Die Freiheit birgt nämlich auch das größte Glück.[/lightgrey_box]

Leseeindruck: Es gibt Momente, in denen man einfach spürt, dass man hier gerade ein ganz besonderes Stück Literatur in den Händen hält. Bei mir dauerte es etwa drei Seiten, da hatte mich das Legehuhn Sprosse bereits so eingenommen, dass ich bereits die ersten Tränen in den Augen hatte.