Christina Dalcher – Vox

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Nur 100 Wörter am Tag sprechen – was für uns einfach undenkbar ist, ist für Frauen in der Dystopie “Vox” von Christina Dalcher düstere Realität.

Der Roman Lempi das heißt Liebe auf einer grauen Decke

Lempi, die Ewig-Abwesende

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Das Gefühl der Unschärfe, wenn man etwas flüchtig aus den Augenwinkeln sieht; wenn etwas stets am Rande des eigenen Sichtfeldes bewegt und man den Kopf nie schnell genug in die richtige Richtung dreht. Dieses frustrierende Gefühl von vergeblicher Anstrengung kennen besonders auch Brillenträger, wenn die Augen nicht das machen, was man sich wünscht. Man sieht die Formen und Größe, erahnt Farben und doch fehlt ein letztes bisschen, ein My Verschiebung der Wahrnehmung um das Bild klar zu sehen. 
Genau dieses Gefühl der Unschärfe fängt Mina Rytisalo in ihrem Debüt “Lempi, das heißt Liebe” auf genauso zarte wie grausame Weise ein. Man begibt sich mit der ersten Seite auf die Suche nach Lempi, der wunderschönen Bauersfrau und findet doch nur Annäherungen an sie.

KURZ UND KNAPP | 5 Buchempfehlungen

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In den vergangenen Monaten habe ich viele Titel gelesen, die gut waren aber mich nicht zu einer längeren Besprechung reizen konnten. Trotzdem handelt es sich hierbei um Buchempfehlungen, weshalb ich sie euch nicht vorenthalten mochte. Das hat in erster Linie nichts mit der Qualität der Werke zu tun. Manchmal drängen andere Titel mehr besprochen zu werden. Oder der Alltag wird hektisch und das Buch gerät langsam in Vergessenheit.

Cover des Buches der Blumensammler und Hand

David Whitehouse – Der Blumensammler

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Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich “Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek” von David Whitehouse gelesen. Eine wunderschöne Geschichte, die mich noch lange beschäftigte und einen Platz in meinem Bücherregal hatte. Das neue Buch des Autors ist mir hingegen entgangen – Mareike musste mich erst darauf aufmerksam machen. Zum Glück, denn “Der Blumensammler” ist eine fantastische Geschichte.

Der Roman "Die Gesichter" auf grauer Decke neben Tablet mit Pflanze

Tom Rachman – Die Gesichter

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Ein Künstler gilt gern als verschroben und sonderlich. Der moderne Künstler lebt, atmet, fühlt seine Kunst, geht völlig in ihr auf. Der Mensch, der stets etwas abseits der Norm steht, vielleicht sogar über den Dingen zu schweben scheint. Die Menschen um ihn herum haben es nicht leicht mit diesem Exzentriker, dem Genie.

Die Memoiren der Lady Trent – Viktorianische Abenteuer mit Drachen

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Als ich euch vor einigen Monaten von meiner Lesemüdigkeit, meinem beinahe Reading-Burnout erzählte, habe ich mir geschworen, mehr abseits bekannter Pfade zu lesen. Mehr zu lesen, was ihr und auch ich nicht von mir erwarte. Wie ein Zeichen erschien es mir deshalb, als mich ein Buch aus dem Cross Cult Verlag erreichte. Es handelte sich um den 2. Band einer Fantasyreihe über Drachen.