Buch Frau Einstein vor Atlantik

Marie Benedict – Frau Einstein

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Mein absolutes Poolbuch – “Frau Einstein” von Marie Benedict. Nur einen Vormittag habe ich zum Lesen gebraucht und dabei tatsächlich alles um mich herum vergessen!

Laetitia Colombani – Der Zopf

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Das Haar übt seit Jahrtausenden eine Faszination aus. Bereits in der Antike spielte Länge und Fülle des Haares eine wichtige Rolle bei der Selbstdarstellung. Griechische wie germanische Krieger waren stolz auf ihre langen Mähnen. Lange, glänzende Zöpfe, gepflegt mit teuren Ölen, waren ein offensichtliches Zeichen von reichen Frauen. 
Glatzen und kehlgeschorene Köpfe hingegen waren Zeichen von Armut oder aber Demut. So viele Priester- und Mönchskasten, die ihre Bescheidenheit in ihrer Haarlosigkeit zeigt. Trauernde Witwen rasierten sich zum Zeichen des Verlustes ebenfalls schon in der Antike die Köpfe. Während die wohlhabenden Ägypter sich bereits in frühsten Dynastien auf das Knüpfen von wunderschönen Perücken verstanden, um den lästigen Läusen ein Schnippchen zu schlagen. 
Die Kulturgeschichte des Haares (und jetzt nur bezogen auf das Haupthaar) ist so reichhaltig und durch alle Jahrhunderte und über alle Kulturkreise hinweg vielfältig und symbolbeladen. Wäre die Kopftuchdebatte ebenfalls eine so heftige, wenn es um Gürtel oder Handschuhe gehen würde? So oder so: Das Haar ist faszinierend.

Frida und ihre Tiere – Eine Biografie, die selbst ein Kunstwerk ist

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Als uns letzte Woche ein schmales Buchpaket erreichte, hatte ich Vorfreude und Enthusiasmus beim Goldkind erwartet – schließlich war das die letzten Jahre immer so, wenn uns Bilderbuchpost erreichte. Sie konnte direkt am Karton erkennen, ob das Buch darin für sie bestimmt war oder für mich. Sowas lernen Kinder schließlich schnell. ;)
Doch dieses Mal war es anders: Sie legte das Paket mit der anderen Post auf den Küchentisch und ging weg. Ich öffnete es und freute mich über die bunte und kreative Gestaltung von “Frida und ihre Tiere”. 

Coverbild Monatsrückblick mit liegenden Büchern

Monatsrückblick | März 2018

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Der März erscheint wie der Winter, auf den wir viele Monate gewartet haben. Aber ganz ehrlich: Jetzt wollten wir ihn auch nicht mehr. Maike hatte doch bereits die Sonnencreme für den Urlaub auf Gran Canaria gepackt und Mareike wollte eigentlich in den Frühjahrsferien nach Schottland. Zwar waren unsere Urlaube erholsam, doch haben wir beide dank des verspäteten Kälteeinbruchs mit Grippe und Erkältungen zu kämpfen. 

Der Roman Lied der Weite von Kent Haruf neben einer Tulpenvase

Kent Haruf – Lied der Weite

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Es gibt immer wieder Schriftsteller, deren Werk in sich eine durchgängige Komponente hat: E. A. Poe und Kafka mit ihren Ich-Erzählern, die überraschende Ähnlichkeiten mit den Autoren aufweisen, Thomas Hardys fiktives Wessex, das in all seinen Romanen auftaucht, oder John Fante, dessen Hauptfigur Arturo Bandini in all seinen Romanen die Hauptrolle spielt.
Ein weiterer Autor, dessen gesamtes Werk einen gemeinsamen Nenner aufweist, ist Kent Haruf. All seine sechs Romane spielen in der fiktiven amerikanischen Kleinstadt Holt – und das macht den besonderen Reiz des Leseerlebnisses aus. 

Joanna King – Vier Schwestern

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Vier Schwestern treffen sich zu einem gemeinsamen Urlaub in Italien. Ein großes Wiedersehen, dass sich innerhalb kürzester Zeit zu einem emotional aufgeladenen Chaos verwandelt. Joanna King erweckt mit ihrem Roman “Vier Schwestern” den Anschein, ein Urlaubsbuch zu sein, doch zwischen den Seiten steckt einiges mehr.

Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart neben einer Schmuckschale und Nagellack

Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart

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Edith Wharton gilt als eine der bedeutendsten amerikanischen Schriftstellerinnen. Ihre Romane, allen voran “Zeit der Unschuld”, der zusätzliche Berühmtheit durch seine Verfilmung von Martin Scorsese erlangte, gelten als Klassiker der amerikanischen Literatur. Ihre bissigen Gesellschaftsromane offenbaren die veralteten Strukturen der New Yorker High Society. 

Doch ich bin ganz ehrlich: Dämmerschlaf fand ich stilistisch eher einschläfernd und weitere Romane von ihr habe ich nach einigen Kapiteln abgebrochen. Ganz anders verhielt es sich bei “Die verborgene Leidenschaft der Lily Bart”. Ich habe das 470-Seiten starke Werk in kurzer Zeit durchgelesen, habe mit Lily mitgelitten und fühlte mich an meine geliebte Jane Eyre-innert. Also ein vollkommen anderes Leseerlebnis als bei den vorangegangenen Büchern. Dies kann durchaus an der sehr guten und flüssigen Übersetzung von Heddi Feilhauer liegen, die dem etwas in die Jahre gekommenen Stil von Edith Wharton ein wenig Schwung verliehen hat. 

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