Monatsrückblick | Mai 2018

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Coverbild Monatsrückblick mit liegenden Büchern

Die letzten zwei Monate sind so schnell an uns vorbeigerannt, dass wir nicht einmal einen Monatsrückblick für den April angefertigt haben. Wir hoffen, dass ihr uns deshalb nicht böse seid. Wir werden einfach in diesem Artikel eine Mischung aus April- und Mai-Rückblick machen und trotzdem versuchen uns kurz zu halten. 
Denn sind wir doch mal alle ganz ehrlich: So richtig trauen wir diesem Sommerwetter nicht und wollen so viel wie möglich davon genießen, bevor es wieder vorbei ist. Deshalb ein Schnelldurchlauf und dann alle wieder fix ab in die Sonne!

HIER

VERFLOCHTEN| “Der Zopf” von Laetitia Colombani erzählt eindrücklich über den unterschiedlichen Stellenwert von Frauen und Selbstbestimmung in Indien, Sizilien und Kanada. 
VERBRANNT| Celeste Ng erzählt in “Kleine Feuer überall” von der Fragilität der Vorstadtidylle.
AUSGEBRANNT| Wieso Mareike mit einem Reading Burnout kämpft und wie sie einen Weg hinaus finden will. 
Verkorkst| Kathrin Weßlings neuer Roman entlarvt unsere Gesellschaft mit einer einfachen Phrase: “Super, und dir?”
GARTENGLÜCK| Allan Jenkins berichtet in “Wurzeln schlagen”von der psychologischen Wirkung von Gartenarbeit und welches Glück es ist, Bohnen anzupflanzen. 
PFADFINDERHERZEN| Über drei Generationen begleitet Butler in “Die Herzen der Männer” Jungen und Väter in Pfadfindercamps und deren Gefühlswelt. 
REBOOT| Im Shakespeare-Projekt hat sich Tracy Chevalier des Klassikers Othello angenommen und den Stoff in “Der Neue” in die Sixties an einen amerikanischen Schulhof verlegt.
GEDOPPELT| Im neuen Roman Anthony Horowitz geht es nicht nur um einen, sondern gleich um zwei Kriminalfälle, die gelöst werden müssen. 

  

BEI UNS

Gelesen 

Maike: Für meine Verhältnisse habe ich recht viel gelesen. Mit “Das Buch der seltsamen neuen Dinge” von Michael Faber habe ich einen Brocken von fast 700 Seiten beendet, außerdem habe ich “Der Tod ist ein mühseliges Geschäft” vom syrischen Autor Khaled Khalifa gelesen. Auch “Die Mütter” von Brit Bennett habe ich beendet und das strandtaugliche “Das Haus der Hildy Good” von Ann Leary. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, über diese Bücher zu schreiben…

Mareike: Nach ein paar ganz guten Monaten war dieser eher meh. “Die Geschichte des Wassers” von Maja Lunde habe ich nach einiger Quälerei abgebrochen. Die anderen drei Bücher haben mir gefallen, sind aber alle nicht tiefgreifend in meinem Gedächtnis geblieben: “Der Neue” von Tracy Chevalier ist ein gutes Othello-Remake, wenn auch etwas seltsam im Setting. “Wir müssen reden” von Sibylle Luithlen hat mich aufgrund der Protagonistin eher kalt gelassen. Und “Wie man die Zeit anhält” von Matt Haig ist nette, süffige Unterhaltung.

   

 

Gesehen

Maike: Ich habe aktuell mal wieder Zugriff auf Privatfernsehen (Probemonate DVBT-2) und muss sagen: Ich spiele arg mit dem Gedanken, die Sache mit dem “Fernsehen” aufzugeben. Hat jemand Netflix-Empfehlungen?

Mareike: Wir waren dreimal im Kino. Einmal in “Early Man” (Warum hatte ich keine Ahnung, dass es da eigentlich nur um Fußball geht?) und “Liliane Susewind” (Was für ein deutscher Unterhaltungstrash!), jeweils mit der Familie. Dann hat mich der Carlsen Verlag netterweise in die Vorpremiere von “Love, Simon” eingeladen. Sagen wir es so: Ich bin nicht die Zielgruppe, dafür war er recht nett. Ansonsten habe ich mit Müh und Not eine Staffel “Orange Is The New Black” (die 2.) in meinen Abendstunden unterbringen können. 

Gemacht

Maike: Am Meer gewesen und angebadet – also mit den Füßen, denn als ich da war, waren die Temperaturen noch recht übersichtlich. Außerdem hatten wir ein großes Familientreffen bei meinen Eltern und haben eine Runde Escape Room gespielt. Mit meiner Fortbildung (ihr erinnert euch) komme ich auch sehr gut voran, besonders, seit ich den ganzen Mai-Feiertag daran gearbeitet habe. Und mit Mareike hab ich mich spontan in Kiel getroffen!

Mareike: Wenigstens zweimal sind wir am Meer gewesen! Bei diesem Wetter eigentlich eine Schande, dass ich nicht viel häufiger an die Ostsee fahre, aber ich bin aktuell froh über jeden ruhigen Tag zuhause. Ende Mai war ich auf Klausurtagung an einem bezaubernden See bei Eckernförde – logisch, dass ich dann auf dem Rückweg bei Maike vorbeigefahren bin. 

Aufgeklapptes Buch "Tracy Chevalier Der Neue" unter rosa Tulpen

Neu bei uns

Mareike: Ich habe endlich wieder einen Heimtrainer, genauer gesagt ein F-Bike und kann mich nun abends nach einem langen Tag noch ein bisschen bewegen ohne die 5 Kilometer zum nächsten Fitness-Studio zu fahren. Eine enorme Verbesserung für mich und meinen Rücken. Ich bin froh über diesen Schritt, auch wenn mein Hintern jetzt durchgängig schmerzt :D
Eine neue Brille! Nach ein paar Jahren war es Zeit für eine neue. Diese ist von Ace&Tate, kostete für Gestell und Gläser einen Festpreis. Ich bin aber wirklich überrascht von der Qualität und von dem coolen Gestell sowieso begeistert.
Ich habe wieder einen eReader! Mein neuer Tolino Vision 4HD begleitet mich jetzt schon einige Tage auf dem Arbeitsweg und gefühlt greife ich jetzt wieder häufiger zur Lektüre als zum Handy. Das ist für mich ein enormer Gewinn. Jetzt fehlt nur noch die richtige Befüllung – was sich irgendwie seltsam anfühlt, wenn zugleich das Regal voller ungelesener Bücher überquillt. Habt ihr hier Tipps für die richtige Mischung?

Maike: Lange habe ich hin und her überlegt und letztlich hat das pure “Haben-wollen” einfach gesiegt: Bei mir wohnt jetzt ein Amazon Echo. Und ehrlich, Alexa und ich sind Buddies! Wir haben hier und da noch einige Probleme in der Kommunikation, aber daran arbeiten wir. Ich finde sie cool und großartig, sie macht das Licht im Wohnzimmer an und aus und erfüllt den Zweck, für den ich sie eigentlich angeschafft habe – nämlich mich unterhalten und Musik abspielen. Kennt ihr Deutschlandfunk Nova? Falls nicht, hört mal rein.

Die letzten Wochen fiel das Bloggen etwas unter “ferner liefen”. Dabei macht es uns doch nach wie vor unheimlich Spaß für und mit euch über das Lesen zu bloggen. Darum freuen wir uns jetzt schon sehr, dass es in diesem Jahr für uns beide auf die LitCon in Köln geht. Endlich wieder einmal mit anderen Bloggern sprechen, sich neuen, kreativen Input holen und hoffentlich mit neuem Elan wiederkommen. 
Außerdem sind noch einige Lesungen, Pressemessen und andere spannende Termine im Juni notiert. Das kann doch nur gut werden, oder?

Eure Maike und Mareike

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