Monatsrückblick – August 2018

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Was für ein herrlicher Sommer – ich glaube, so viel Sonne und Hitze hatte der Norden schon seit einer Ewigkeit nicht mehr. Zumindest können wir beide uns nicht so recht daran erinnern. Aber um ehrlich zu sein freuen wir uns jetzt auf den Herbst mit Tee, Kuscheldecken und buntem Laub. Und vielleicht auch auf den ein oder anderen verregneten Nachmittag, den wir mit Buch auf der Couch verbringen können. In diesem Sinne: Hallo September!

Aber erst einmal schauen wir noch auf den August zurück. Ein Monat, der nicht unbedingt durch viel Lesezeit glänzte. Doch immerhin gab es hier ein paar Aktionen und Leseempfehlungen.

Hier

VINTAGELIEBE|Das Leben als Vintage Queen ist nicht immer leicht – Mode kann gefährlich sein.
KINOZEIT|Die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher läuft jetzt im Kino: Kindeswohl von Ian McEwan
KINOZEIT2|In Deine Juliet entdeckt eine junge Schriftstellerin ihre Liebe für einen skurrilen Inselbuchclub.
WÜSTE ZEITEN|Die Wüsten Tiere – In der großen Stadt ist der erste Band einer neuen Vorlesereihe über eine liebenswerte Tierclique.
DYSTOPISCH|Die Hochhausspringerin ist eine Dystopie über eine hochfunktionale Welt, in der eine junge Frau aufhört, nützlich sein zu wollen.
FRAGEZEITEN|Die Fortsetzung des fantasievollen Vorlesehits Der kleine Warumwolf.
BRÜCKENSCHLAG|Eine turbulente Liebesgeschichte zwischen zwei Welten – Uns gehört die Nacht.
SCHÖNE HÄUSER|In Ann Learys Roman geht es nicht nur um schöne Häuser, sondern vor allem um Geheimnisse.

Gelesen
Maike: Wenn ich auf diesen Monat zurückblicke, dann sehe ich eine ganze Menge, aber keine Bücher. Immerhin zwei Bücher habe ich beendet. Das erste ist “Als die Kirche den Fluss überquerte” von Didi Drobna. Auch Tage nach der letzten Seite weiß ich noch immer nicht, was ich von diesem Buch halte. Auf jeden Fall beschäftigt es mich sehr. Außerdem habe ich auf Empfehlung eines Kollegen “Schlimmes Ende” von Philipp Ardagh gelesen und wieder einmal festgestellt, wie gut Bücher für Kinder sein können.

Mareike: Ein schwacher Lesemonat, der da auf meinen letzten sehr intensiven Monat folgt. Mein Highlight habe ich mit “Uns gehört die Nacht” bereits zu Beginn des Augusts gelesen. Und danach kam leider nicht mehr viel. Zumindest nicht viel, was mich richtig fesseln konnte. “Der Filmvorführer” von Aka Morchiladze konnte mich nicht für die georgische Literatur erwärmen. Genauso wie “Farben der Nacht” von David Gabunia. Tja, muss ja nicht. Dann habe ich Didi Drobnas “Als die Kirche den Fluss überquerte” mit Maike gelesen und ich bin etwas mehr angetan, aber auch nicht richtig begeistert. 
Da kann der September nur wieder besser werden.

Gemacht
Maike: Eine unendliche Menge ist im August für mich passiert. Ich habe beschlossen umzuziehen und tatsächlich prompt eine neue Wohnung gefunden. Demnächst werde ich also Kiel verlassen und mich in einer neuen Stadt niederlassen. Eine Riesenveränderung für mich nach 9 Jahren Kiel. Für die Wohnungssuche hatte ich extra meine Woche Sommerurlaub eingeplant und mich dann riesig gefreut, noch ein paar Tage für mich zu haben. Ein sehr schönes Wochenende habe ich im Garten meiner Eltern verbracht und dort wenig gelesen und viel den Kater gestreichelt. Jetzt heißt es Umzug planen und die vielen 1000 Kleinigkeiten bedenken, die es zu bedenken gilt – und Bücherkisten packen.

Mareike: Ich war in Berlin zur Spreepartie. Ein intensiver und lehrreicher Tag bei den Damen von Kirchner Kommunikation hat mir wieder viele ungeahnte Schätze näher gebracht und die Möglichkeit zum Austausch mit vielen BloggerInnen gegeben, die ich sehr bewundere.  Ich werde demnächst einige besondere Titel aus dem Lawrence King Verlag vorstellen, der es mir an diesem Tag besonders angetan hat. 

Gesehen
Mareike: Ich bin im Vikings-Fieber. Eigentlich habe ich im August gar nicht sooo viel Unterschiedliches geschaut. Mit dem Goldkind die 2. Staffel “Anne with an E” weggesuchtet und danach die kanadischen Filme “Anne of Green Gables” (einseitig? Neeeeiiin, wir doch nicht!) geschaut. Und sonst eigentlich nur Vikings. Staffel 1-3 habe ich in diesem Monat geschaut. Staffel 4 wird in wenigen Tagen beendet.

Falls euch das überrascht: Vikings ist sehr viel mehr als einfaches “Wikinger-kloppen-andere”. Viel mehr! Besonders die differenzierte Darstellung von Liebe, Ehe und Geschlechterrollen haben mich vollkommen in den Bann gezogen. In den späteren Staffeln geht es auch sehr um das Spannungsfeld der Religionen und Kulturen, in die die Wikinger eindringen. Die Schildmaid (eine mächtige Kriegerin) Lagertha in ihrer Rolle als Mutter, Ehefrau, Kriegerin und später auch Politikerin und teilw. Anführerin ist für mich eine der faszinierendsten Figuren, die mir in den letzten Jahren untergekommen ist – okay, ich will sie sein. Der zwischen Genie und Wahnsinn, Fanatismus und Loyalität hin- und hergerissene Floki ist eine so grandiose Figur, dass sich allein seinetwegen diese Serie lohnt. Schaut sie!

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2 Comments

  1. Stepnwolf says:

    Mit Floki und Lagertha hast du genau die zwei Figuren aus “Vikings” für dich entdeckt, die auch ich am interessantesten an der Serie finde.

    1. Mareike says:

      Gerade Floki in seiner Ambivalenz wird auch nach mehreren Staffeln nicht langweilig. Eine wirklich beeindruckende Figur.

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