[Lieblingsbücher-Challenge] J.K. Rowling – Harry Potter und der Orden des Phönix

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Im Rahmen der “Lieblingsbücher-Challenge” liest jede von uns noch einmal 12 ihrer Lieblingsbücher und präsentiert sie hier.

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“Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je – Warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind und sich unaufhaltsam über Harrys Welt verbreiten? Noch weiß er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Du-weißt-schon-wen ausrichten kann … Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur noch größer. Die neue Lehrerin Dolores Umbridge macht ihm das Leben zur Hölle. Sie glaubt Harry einfach nicht, dass Voldemort zurück ist. Doch bald schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Nun muss Harry seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.”

 

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Ich gehöre zu der Generation, die über mehrere Teile mit Harry gleich alt war. Somit habe ich eh eine besondere Verbindung zu diesen Büchern, denn wie die Inhalte und Figuren immer reifer wurden, wurden es auch meine Lesegewohnheiten. Dieser Band ist deutlich dicker und düsterer als die vorangegangenen Bände. Die Figuren sind alle eingeführt und man hat sie über die Bände lieb gewonnen. Die ersten drei Bände fand ich gut, nett und eine interessante Unterhaltung. Im vierten Band veränderte sich bereits mein Verhältnis zu den Figuren, das Leseerlebnis wurde intensiver und auch emotionaler.
Es ist also nicht verwunderlich, als ich den 5. Band zu Weihnachten geschenkt bekam und die Weihnachtsferien zu einem wahren Leserausch nutzte. In drei Tagen verschlang ich diesen 1000 seitigen Wälzer und als eine gewisse Hauptperson – meine Lieblingsfigur! – tragisch im letzten Drittel starb weinte ich mich in den Schlaf. Eine so intensive Bindung an fiktive Figuren habe ich erst wieder bei Doctor Who erlebt (Als der 10. Doktor starb, habe ich mehrere Wochen getrauert!).
Doch diese drei rauschhaften Harry-Potter-Tage in den Weihnachtsferien vor gut 10 Jahren haben mich geprägt. Lesen ist spätestens da ein tiefes, emotionales Erlebnis für mich geworden, ein kleines Alltagswunder, das mich vollkommen in anderen Welten eintauchen lässt. Als ich das Buch in der dritten Nacht gegen 3 Uhr beendet hatte, wusste ich: Lesen ist tiefes Glück.

Fazit: Das verbinde ich bis heute mit den Harry-Potter-Bänden: Glück, tiefes Glück eine Leserin zu sein, in Welten eindringen zu können und in meinem Kopf lebendig werden zu lassen. Ich bin mit Harry erwachsen geworden, habe wie er die Schuljahre lang und die Ferien als kurz erlebt und habe mich mit jedem Band erneut gefreut meine lieben Freunde wieder begleiten zu dürfen. Kein Band hat mich so gefesselt wie der 5., weil ich das Haus der Blacks und die damit verbundene Zuflucht für Harry so geliebt habe. Aber schlussendlich liebe ich sie alle sieben!

Los, sag’s mir: Ihr findet einen anderen Band besser? Welcher ist es und wieso?

 

Eure Mareike

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