Kochbücher lesen

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Kochbücher im Regal

Kochbücher – meine große kleine Leidenschaft. Ich besitze mittlerweile eine nette kleine Sammlung, die immer weiter wächst. Ich kann in ihnen genauso lesen wie in einem spannenden Roman. Ganz aktuell haben sie sogar ein neues Zuhause bekommen – ein eigenes Regalbrett, auf dem sie aktuell noch recht unsortiert stehen. Soll sich demnächst ändern, aber ich muss mir erst noch die perfekte Ordnung überlegen.

Warum ausgerechnet Kochbücher?

Gute Frage. Denn ich bin gar keine begeisterte Köchin, die ganze Abende oder Wochenenden an Herd und Backofen verbringt. Ich koche aktuell nur an den Wochenenden und selbst da greife ich gerne auf schnelle Gerichte zurück. Und dennoch sammle ich Kochbücher. Ich weiß sogar noch, mit welchem Exemplar es alles angefangen hat: “Delicious Days” von Nicole Stich. Die Autorin ist Food-Bloggerin und hat 2008 (!) besagtes Kochbuch veröffentlicht, das den Namen ihres Blogs trägt. Für mich ein Wendepunkt, denn hier gab es viele kleine Stories zu den Rezepten und zwischendurch Themen-Reportagen, die das Buch aufpeppten. Es war viel mehr als eine Sammlung von Rezepten, es waren viele kleine Geschichten, die man nachkochen konnte. Aber mich machte schon das Lesen sehr glücklich, zum Kochen hatte ich damals (mitten im Studium) überhaupt keine Lust und schon gar keine Zeit. Doch seit diesem Buch kaufe ich regelmäßig Kochbücher. Es waren eine Menge Nieten dabei (die mittlerweile ausziehen mussten), aber auch ein paar tolle Schätze.
In diesen Büchern blättere ich gerne nach einem langen Tag oder nach einer stressigen Woche. Es entspannt mich, die wunderschönen Bilder zu betrachten und hier und da mal ein paar Zeilen zu lesen. Ich überlege mir, wann ich welches Gericht kochen könnte, was ich anders machen würde und ob ich einzelne Elemente auch allein kochen könnte. Oder ich kombiniere verschiedene Gerichte zu verschiedenen Menüs für eine Dinnerparty, die unbedingt mal stattfinden muss. 

Und jetzt stehen die vielen Bücher einfach im Regal?

Als ich beim Umräumen die vielen Kochbücher in der Hand hatte, ist mir aufgefallen, wie wenige Rezepte ich bisher aus ihnen nachgekocht habe. Bei den meisten sind es ein oder zwei, aber es gibt auch welche, an die ich mich bisher noch nie heran gewagt habe. Sie fristen eigentlich ein ziemlich trostloses Dasein bei mir. Nun, das soll sich jetzt ändern. Ich werde sie mir nach und nach vornehmen und ein paar Dinge daraus nachkochen bzw. nachbacken. Ganz nebenbei werden dabei hoffentlich auch ein paar Rezensionen meiner Lieblings-Kochbücher entstehen. Ich habe damit sogar schon angefangen und auch wenn es von den Ergebnissen keine Bilder gibt, muss ich feststellen, dass ich scheinbar doch kochen kann. 

Aber nun erzählt ihr mal: Bei welchen  Büchern werdet ihr schwach? Welche helfen euch beim Entspannen?

Eure Maike

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2 Comments

  1. Saskia says:

    Oh, das kenne ich. Ich koche zwar schon recht gerne, aber es sollte am Besten schnell und unkompliziert sein, ohne dass ich noch durch drei Supermarkte rennen muss, um eine bestimmte Zutat zu finden.
    Trotzdem blätter ich gern in den Büchern und überlege mir, wann ich bestimmte Gerichte mal nachkochen könnte.

  2. Petzi says:

    Eindeutig Kochbücher! Ich kann dich also gut verstehen. :)

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