Ein paar gute Vorsätze für 2018

Posted on
Notizbuch auf Fußboden
Notizbuch auf Fußboden

Mit guten Vorsätzen zum neuen Jahr ist es so eine Sache. Sie haben einen ziemlich schlechten Ruf, da viele Personen sie bereits nach wenigen Tagen des neuen Jahres links liegen lassen. Und doch gehören sie für viele immer wieder aufs neue dazu. Ich bin da keine Ausnahme. Jedes Silvester setze ich mich hin und überlege, was ich mir fürs kommende Jahr vornehme. Und ja… in regelmäßigen Abständen vergesse ich, was ich mir vorgenommen habe. Entweder war es zu unkonkret (nach der Art “sei glücklich”) oder zu langwierig umzusetzen. Aber auch dieses Mal starte ich einen neuen Versuch – nur anders als vorher. Ich habe mir sehr viel Zeit genommen, Vorsätze zu suchen und sie sehr konkret verfasst. Einfach Dinge, die sich nahezu täglich in meinem Alltag umsetzen lassen und irgendwann einfach zu einer (guten) Gewohnheit werden. Und dieses Mal schreibe ich sie nicht nur für mich auf, sondern teile sie mit euch. Am Ende des Jahres ziehe ich dann meine Bilanz. Mal sehen, ob ich dieses Mal meine guten Vorsätze umsetzen kann.

  1. Weniger Kaffee

Kaffee

Ich liebe Kaffee!!! Ob als Filterkaffee, Americano, Espresso, Cappucchino oder Milchkaffee – Hauptsache heiß und koffeinhaltig. Ohne meine Tasse Kaffee am Morgen komme ich nur schwer in Schwung. Doch mittlerweile trinke ich immer mehr davon, locker fünf bis sechs sehr große Becher an einem Arbeitstag. Bei aller Liebe glaube ich nicht, dass das so gut ist, mein Gefühl dazu ist es jedenfalls nicht. Also wird der Kaffeekonsum ab jetzt eingeschränkt auf drei Becher am Tag und zwei am Wochenende. Stattdessen möchte ich auch tagsüber wieder öfter zu Tee greifen. Auweia, ob ich das schaffe?

  1. Am Wochenende frisch und bewusst kochen

Ein All-Time-Favourite für mich. In den ersten Monaten eines Jahres schaffe ich es sogar oft, mich gut und mit vielen frischen Produkten zu ernähren, aber irgendwann lässt das nach und der Schund zieht in meine Küche ein. Habe ich dann zu Neujahr leider auf der Waage gemerkt. In der Woche komme ich nur in Ausnahmefällen zum Kochen, aber am Wochenende ist es fast schon ein Ritual geworden, mich an einem Tag in die Küche zu stellen und etwas zu kochen. Das will ich erweitern und zukünftig an beiden Tagen kochen. Genügend Kochbücher mit Inspiration habe ich ja.

  1. Öfter mal ans Meer – öfter mal etwas für mich tun

Blick auf die Kieler Förde

Ich habe das Meer hier in Kiel quasi vor der Haustür. Zu Fuß laufe ich 10 Minuten bis zur Förde, meinen liebsten Strand erreiche ich mit dem Bus in 20 Minuten und direkt dahinter liegt die Ostsee. Trotzdem war ich im letzten Jahr nur einmal am Strand und auch nur selten an der Förde. Dabei gibt es da einen tollen Bootsanleger in der Sonne, an dem ich so gerne sitze und lese. Das durchwachsene Wetter im letzten Jahr ist keine Ausrede. Dieses Jahr will ich mir bewusster meine kleinen Auszeiten nehmen, ans Wasser gehen oder mir etwas anderes Gutes tun.
Eine große Auszeit ist auch schon geplant. Im März geht es eine Woche nach Gran Canaria und ich platze jetzt schon fast vor Vorfreude auf den Atlantik.

  1. Eine begonnene Fortbildung endlich beenden

Seit Anfang des letzten Jahres mache ich eine berufsbegleitende Fortbildung. Theoretisch ist sie innerhalb eines halben Jahres zu schaffen, praktisch habe ich aktuell noch nicht mal ein Viertel beendet. Das nervt mich massiv und soll sich ändern, ich will sie vor Ende des Jahres abgeschlossen haben. In meinem Weihnachtsurlaub habe ich schon dafür gearbeitet und mich schon mit einer Kollegin (die die Fortbildung ebenfalls absolviert) zum gemeinsamen Arbeiten an den Aufgaben verabredet. Der Druck ist erhöht und ich bin mehr als optimistisch, dass das gut wird.

Das war’s. Keine guten Vorsätze mit Sport, die ignoriere ich eh nur. Auch kein Digital-Detox oder was auch immer, denn ich liebe es viel zu sehr mich durch Instagram zu scrollen, sogar bis kurz vorm Schlafengehen. Und auch sonst kein Detox oder Diäteln oder was auch immer. Und ja, auch keine Vorsätze zum Thema Lesen, da möchte ich mir alle Freiheiten nehmen, die ich brauche. Auch wenn diese drei Dinge sich sehr einfach lesen, in der Umsetzung werden sie mich so manches mal ganz schön herausfordern.

Wie ist es mit euch, habt ihr gute Vorsätze gefasst?

Eure Maike

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

  • Share

1 Comments

  1. Die Vorleser says:

    Hi :)

    Ich bin mit den Vorsätzen auch immer sehr am hadern. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich sie zu 90 Prozent nicht einhalten werde, aber auf der anderen Seite möchte ich mir welche aufstellen, um mein Leben wenn auch nur ein ganz kleines Stück besser zu machen.
    Ich finde, dass du deine Vorsätze sehr gut gewählt hast. Es sind alles “kleine” Dinge, die einen großen Unterschied im Lebe machen können. Vor allem Punkt 3 ist sehr wichtig. Ich liebe das Meer und beneide dich darum so einen kurzen Weg zu haben. Es ist auch wichtig sich Zeit für sich zu nehmen. Da ich so ein riesiger Fan vom Listen schreiben bin und auch meinen Alltag in To-do-Listen zu ordnen versuche, gebe ich mir Mühe dort auch bewusst Raum fürs Gammeln im Bett oder auf sozialen Netzwerken zu geben.

    Liebe Grüße aus dem kalten Berlin
    Maxi von Die Vorleser

Leave a comment

Your email address will not be published.

Bitte erklär dich damit einverstanden, dass deine Daten einzig für den Zweck des Kommentarschreibens in unserem System gespeichert werden.