Carmen Korn – Zeitenwende

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Wie das Ende einer Ära fühlte es sich an, als ich “Zeitenwende” von Carmen Korn in der Hand hielt. Schließlich begleite ich ihre Protagonisten jetzt schon seit zwei Bänden und mehreren Jahrzehnten durch Hamburg. Aber irgendwann ist auch die schönste Reihe zu Ende und ich war gespannt, was die Autorin im letzten Band ihrer Jahrhundert-Trilogie noch für mich bereit hielt.

Den Herbst erleben mit Neugierde und Kreativität

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Während ich in den vergangenen Jahren bereits im frühen September voll im Herbstmodus war, konnte ich mich in diesem Jahr nur schwer auf den Jahreszeitenwechsel einstellen. Dies lag auch am Jahrhundertsommer, der schlicht bis in den Oktober strahlte und uns sehr lange mit Temperaturen versorgte, die nicht an Kürbis, Tee und Kastanienbasteln erinnerte.

Im Gegenteil: Ich habe bis heute keine Herbstdeko aufgestellt, kein Zierkürbis hat es in meine vier Wände geschafft. Vermutlich gehe ich bald direkt zur Weihnachtsdekoration über. Man muss realistisch bleiben: Alles andere lohnt jetzt nicht mehr.

Coverbild Monatsrückblick mit liegenden Büchern

Monatsrückblick | Oktober 2018

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Es ist ruhig geworden auf Herzpotenzial in den letzten Wochen. Das liegt nicht daran, dass wir keine Lust mehr aufs Bloggen haben, sondern daran, dass das Leben bei uns beiden zugeschlagen hat. Da blieb nicht viel Zeit (geschweige denn Motivation) zum Lesen und Bloggen. 
Und ja, auch der Monatsrückblick im September ist ausgefallen – er kam hier einfach im Strudel der Ereignisse unter die Räder. Darum ist dieser Artikel eher ein “Best of” unseres Septembers und Oktobers für euch.

KINDERHERZPOTENZIAL| Lernt Hilda kennen!

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Das Goldkind macht gerade seine ersten Schritte Richtung Selbstlesen. Die ersten Leselernbücher hat sie bereits durch. Doch so richtig begeistern konnten diese sie nicht. Ich verstehe gut, was sie meint, doch darüber werde ich bald nochmal ausführlicher schreiben.  Das Lesenlernen ist komplex und anstrengend.

Gabriel Tallent – Mein Ein und Alles

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Dichtes Farngestrüpp, düsteres Cover, die Schrift in den Ästen verwoben wie ein Spinnennetz: Dieses Debüt kommt wuchtig und düster daher. Und das Cover verspricht nicht zu wenig. 
Gabriel Tallent hat mit “Mein Ein und Alles” ein faszinierendes Psychogramm einer toxischen Vater-Tochter-Beziehung geschrieben, das lange nachhallt. 

Das lachsfarbene Buch Kinder des Zufalls neben Teetasse und schwarzem Holzvogel

Astrid Rosenfeld – Kinder des Zufalls

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“Ich traf sie auf den Straßen von Myrthel Spring. Etwas Fremdes färbte ihre Worte”

“Kinder des Zufalls” ist der Titel des neuen Romans von Astrid Rosenfeld. Ich habe “Zwölf Mal Juli” von ihr sehr gemocht. Weil sie eine Autorin ist, die ihren Figuren Raum gibt und sie vollkommen unaufgeregt über sie schreibt. Kein Wort zu viel, keine Schnörkel, wo sie nicht sein müssen. Das schätze ich an guten Romanen.

Ken Mogi – Ikigai

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Der japanische Begriff Ikigai lässt sich als “das, wofür es sich zu leben lohnt” übersetzen und beschreibt eine Lebensphilosophie, die seit einiger Zeit in die westlichen Länder schwappt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht.