Französische Badass-Schriftstellerinnen | #littripFR17 – Eine Reise nach Frankreich

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Die Frankfurter Buchmesse hat in jedem Jahr ein Gastland, dessen literarische und kulturelle Vielfalt näher vorgestellt wird. Meist kündigen sich schon mit den Verlagsvorschauen zum Herbstprogramm einige Titel an, die aus dem jeweiligen Gastland kommen und auf der Buchmesse im Fokus stehen sollen. 
In diesem Jahr ist Frankreich zu Gast. Das ist uns beiden eine besondere Freude, denn Frankreich hat einige ganz besondere Autoren und Autorinnen hervorgebracht, die wir sehr lieben. Außerdem war es Paris, das der amerikanischen Boheme ein paradiesisches Exil bot, als Amerika die Prohibition für eine gute Idee hielt. Was wären Hemingway, die Fitzgeralds oder Joyce ohne den freien Künstlergeist (und die zahlreichen Cafés und Bars) Montmartres gewesen? 

Margaret Atwood – Hexensaat

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Der Sturm 

Typus: Komödie
Erschienen: 1611
Inhalt: PROSPERO, Zauberer und ehemaliger Herzog von Mailand, lebt seit 12 Jahren mit seiner Tochter MIRANDA im Exil auf einer paradiesischen Insel. Hier befreite er den Luftgeist ARIEL und versklavt CALIBAN, einen missgebildeten Sohn einer Hexe (Hexensaat!!). Eines Tages segelt PROSPEOs Bruder und neuer Herzog ANTONIO samt ALONSO, dem König von Neapel, dessen Bruder SEBASTIAN und dem hübschen Sohn FERDINAND an der Insel vorbei. Der Zauberer beschwört einen Sturm herauf und die Insassen stranden auf der Insel. Alle irren auf der Insel herum. FERDINAND trifft auf MIRANDA und die beiden verlieben sich, was CALIBAN gar nicht gut findet und PROSPEROs Ermordung plant, um endlich frei zu sein. ANTONIO intrigiert gegen ALONSO und will SEBASTIAN dazu bringen, ALONSO zu töten. Am Ende werden alle Intrigen aufgelöst, PROSPERO verzichtet auf Rache, seine Ehre ist wiederhergestellt und er lässt ARIEL und CALIBAN frei. Alle kehren froh nach Mailand zurück.

Das Buch Schnee auf dem Kilimandscharo am Strand hochgehalten

Ernest Hemingway – Schnee auf dem Kilimandscharo

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Ernest Hemingway. Dieser Name hat einen Klang. Dort schwingt etwas mit, eine gewisse Ehrfurcht. Ein Autor, der etwas geschaffen hat, das überdauern wird. Maike und ich sind bekanntlich beide sehr fasziniert von ihm und den anderen Autoren der Lost Generation. Doch scheint es, dass gerade Hemingway in den vergangenen Jahren eine Wiederentdeckung erfährt. Viele Autoren nehmen sich seiner Person und seinem bewegten Leben an.

Rezension zu Samuel Selvon Die Taugenichtse

Samuel Selvon – Die Taugenichtse

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Als mich der Roman “Die Taugenichtse” von Samuel Selvon erreichte, war ich erst einmal skeptisch. Dieses Buch wird breit beworben als ein moderner Klassiker der britischen Literatur. Wer sich ein wenig mit Verlagsvorschauen beschäftigt, ist des Wortes “moderner Klassiker” irgendwann überdrüssig. Zu großzügig wird dieses Wort auf alle möglichen Werke angewandt. Doch bereits nach den ersten Seiten, wenn der Erzähler und Protagonist Moses im winterlichen Nebel Richtung Waterloo Station zieht, verschwindet die Skepsis schnell.

Dorothy Parker – New Yorker Geschichten

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Warum ist Dorothy Parker hierzulande eigentlich nicht bekannter?  Die amerikanische Autorin hat immerhin ein beachtlich umfangreiches Werk hinterlassen: Gedichte, Kurzgeschichten und noch mehr. Wir beide mögen vor allem ihre “New Yorker Geschichten” sehr, da ist es höchste Zeit, diese hier einmal vorzustellen.