Fitzgerald – Wir waren furchtbar gute Schauspieler

Posted on

Als das wohl glamouröseste Paar der Literatur gelten Zelda und F. Scott Fitzgerald. Sie sind Ikonen der Lost Generation und strahlen Glamour und Drama weit über die Literatur hinaus aus. Doch ihre Ehe wurde nicht nur beneidet, schlussendlich waren sie auch ihr gegenseitiger Untergang. So pompös sie in den 20er Jahren lebten und feierten, so gnadenlos bekämpften sie sich in 30ern und starben schließlich beide in den 40er Jahren. F. Scott erleidet verarmt und einsam in Los Angeles einen Herzinfarkt. Zelda kommt bei einem Brand in einer North Carolinaer Nervenklinik um, in der sie nach ihrem Nervenzusammenbruch mit diagnostizierter Schizophrenie lebte.

Ernest Hemingway – Fiesta

Posted on

Es gibt Autoren, die lassen einen einfach nicht mehr los. Das liegt meistens daran, weil sie starke Gefühlsregungen in einem auslösen. Für mich ist einer dieser Autoren Ernest Hemingway. Dabei haben wir eine recht ambivalente Beziehung: Mal gelingt es ihm, mich binnen weniger Sätze in einen unreflektierten Teenager zu verwandeln und mal verfluche und verabscheue ich ihn einfach. Aber er lässt mich einfach nicht los und ich freue mich jedes Mal, wenn eines seiner Bücher neu aufgelegt wird.

Jean Prévost – Das Salz in der Wunde

Posted on

[lightgrey_box]Dieudonné Crouzon fällt aus allen Wolken. Eben noch saß er bei seinem Freund Dousset auf dem Canapé und knabberte Kekse. Dann bezichtigt ihn dieser zu Unrecht des Diebstahls, es kommt zum Eklat. Nun hat sich fast die gesamte Clique von ihm abgewandt und er, der fleißige Student aus einfachen Verhältnissen, steht vor einem gesellschaftlichen Scherbenhaufen. Gedemütigt kehrt er dem Paris der 1920er-Jahre den Rücken und fängt in einer Kleinstadt bei null an: als Schreiberling für eine Wahlkampfzeitung. Von Revanchegelüsten getrieben, wird er vom Journalisten zum Verleger, vom Flugblattdrucker zum Werbeunternehmer und schließlich zum Abgeordneten des ländlichen Départements.[/lightgrey_box]

Amy Bloom – Wir Glücklichen… (, die es gelesen haben!)

Posted on

Inzwischen ist sicherlich Maikes und meine Liebe für Bücher aus oder über die 20er,  30er Jahre bekannt. Als ich beim Atlantik Verlag das neue Buch von Amy Bloom über zwei junge Frauen in Amerika der 20er Jahre entdeckte, wurde ich hellhörig. Dann sah ich das lässige Cover mit den beiden hübschen jungen Frauen darauf und da war’s um mich geschehen.

Eiscreme für alle! Susan J. Gilman – Die Königin der Orchard Street

Posted on

Ein Mädchen sitzt auf einer Treppe. Sie schaut einem direkt ins Gesicht und ihre braunen Augen beginnen dir eine Geschichte zu erzählen. Du ahnst, dass diese Geschichte in New York spielt, denn du siehst im Hintergrund eine typische New Yorker Straße um die Jahrhundertwende, vielleicht ein wenig später. Doch eigentlich interessiert dich nur dieses Mädchen mit den wissenden braunen Augen.