Kurz vor dem Reading Burnout

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Es gibt unseren Blog jetzt bereits fünf Jahre und wenn ich mich durch frühere Besprechungen klicke, bin ich immer wieder überrascht, wie sich meine Buchauswahl in dieser Zeit verändert hat. Damals habe ich Bücher spontan in der Buchhandlung mitgenommen – einfach, weil mich Cover und Klappentext angesprochen haben. Hier ist das ganz anders und es belastet mich.

Celeste Ng Kleine Feuer überall neben Kuchen und Tee

Celeste Ng – Kleine Feuer überall

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Im vergangenen Jahr sorgte der Debütroman von Celeste Ng für wahre Begeisterungsstürme unter einigen meiner liebsten Blogger. In “Was ich euch nicht erzählte” geht es um ein verschwundenes Mädchen und wie das Verschwinden die Familie an ihre Grenzen treibt. Jetzt ist bereits ihr zweiter Roman erschienen – mit einem Thema, das mir etwas weniger emotional triggernd erschien. Deshalb wagte ich mich dieses Mal direkt an die Lektüre und habe mein bisheriges Jahreshighlight gefunden.

Kathrin Weßling – Super, und dir?

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Kathrin Weßlings neuen Roman “Super, und dir?” habe ich mit großer Aufregung erwartet. Ich mag ihre Art Dinge zu sehen und zu beschreiben. Wenn sie auf Instagram oder auf Facebook von ihrem Alltag erzählt, könnte ich ihr stundenlang zuhören. 
Das liegt hauptsächlich daran, dass sie so spricht, wie ich denke: Irgendwo zwischen wütend, laut, rotzig und verletzlich. Und wenn ich mir nun ihren neuen Roman anschaue, dann kann ich mit Bestimmtheit sagen: Ich bin die sozial und emotional gefestigte Version ihrer Protagonistin Marlene. 

Dunkles Cover con "Von Vögeln und Menschen" mit Federn darauf neben echten Federn.

Margriet De Moor – Von Vögeln und Menschen

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Den letzten Roman von Margriet De Moor habe ich verschlungen. Ich war regelrecht süchtig nach ihrem Schreibstil. Jedes Wort eine leise Anklage, ein stilles Meeresrauschen, das einen sanft, aber unaufhaltsam durch die Geschichte treibt. 
Das Buch von dem ich spreche ist “Schlaflose Nächte” und ich möchte es euch hier nochmals vehement ans Herz legen. Es ist ein wundervolles Buch, das lange nachhallt. 

Nun ist gerade ihr neuer Roman “Von Vögeln und Menschen” erschienen und ich konnte es kaum erwarten, endlich dieser poetischen Erzählerin folgen zu dürfen. 

Klaus Modick Keyserlings Geheimnis neben Hyazinthe und Teelicht

Klaus Modick – Keyserlings Geheimnis

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Eduard von Keyserling hat ein paar der schönsten Novellen des 20. Jahrhunderts geschrieben. Zart, blumig und mit einem Hauch von Vergänglichkeit erzählt er vom Adel in seiner baltischen Heimat. Ein Adel, der bereits zu seiner Lebzeit nur noch die Fassade von Bedeutung aufrecht erhielt. Die Beschreibungen seiner Schlösser und Landschaften brachten ihm den Ruf als Impressionist der Literatur ein. Und wenn mich jemand fragt, welches seiner Werke ich empfehlen würde, kann ich mich nur schwer entscheiden. 

Laetitia Colombani – Der Zopf

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Das Haar übt seit Jahrtausenden eine Faszination aus. Bereits in der Antike spielte Länge und Fülle des Haares eine wichtige Rolle bei der Selbstdarstellung. Griechische wie germanische Krieger waren stolz auf ihre langen Mähnen. Lange, glänzende Zöpfe, gepflegt mit teuren Ölen, waren ein offensichtliches Zeichen von reichen Frauen. 
Glatzen und kehlgeschorene Köpfe hingegen waren Zeichen von Armut oder aber Demut. So viele Priester- und Mönchskasten, die ihre Bescheidenheit in ihrer Haarlosigkeit zeigt. Trauernde Witwen rasierten sich zum Zeichen des Verlustes ebenfalls schon in der Antike die Köpfe. Während die wohlhabenden Ägypter sich bereits in frühsten Dynastien auf das Knüpfen von wunderschönen Perücken verstanden, um den lästigen Läusen ein Schnippchen zu schlagen. 
Die Kulturgeschichte des Haares (und jetzt nur bezogen auf das Haupthaar) ist so reichhaltig und durch alle Jahrhunderte und über alle Kulturkreise hinweg vielfältig und symbolbeladen. Wäre die Kopftuchdebatte ebenfalls eine so heftige, wenn es um Gürtel oder Handschuhe gehen würde? So oder so: Das Haar ist faszinierend.

Frida und ihre Tiere – Eine Biografie, die selbst ein Kunstwerk ist

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Als uns letzte Woche ein schmales Buchpaket erreichte, hatte ich Vorfreude und Enthusiasmus beim Goldkind erwartet – schließlich war das die letzten Jahre immer so, wenn uns Bilderbuchpost erreichte. Sie konnte direkt am Karton erkennen, ob das Buch darin für sie bestimmt war oder für mich. Sowas lernen Kinder schließlich schnell. ;)
Doch dieses Mal war es anders: Sie legte das Paket mit der anderen Post auf den Küchentisch und ging weg. Ich öffnete es und freute mich über die bunte und kreative Gestaltung von “Frida und ihre Tiere”. 

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