Die Memoiren der Lady Trent – Viktorianische Abenteuer mit Drachen

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Als ich euch vor einigen Monaten von meiner Lesemüdigkeit, meinem beinahe Reading-Burnout erzählte, habe ich mir geschworen, mehr abseits bekannter Pfade zu lesen. Mehr zu lesen, was ihr und auch ich nicht von mir erwarte. Wie ein Zeichen erschien es mir deshalb, als mich ein Buch aus dem Cross Cult Verlag erreichte. Es handelte sich um den 2. Band einer Fantasyreihe über Drachen. 

Das bunt-gestreifte Cover von Loyalitäten unter einem bunten Blumenstrauß

Delphine De Vigan – Loyalitäten

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Der neue Roman von Bestsellerautorin Delphine De Vigan erzählt in komprimierter Weise von Loyalität als wichtigstem Element der meisten Beziehungen. Von Kindern zu Eltern, von Freunden zueinander und zwischen Eheleuten. Die Intensität, in der in diesem dünnen Band die verschiedenen Facetten ausgelotet werden, hat eine solche Sogkraft. Ich konnte das Buch nicht beiseite legen – und habe es im Anschluss direkt noch einmal gelesen.

Vier Bücher von Davis Walliams mit BIllionen Boy im Vordergrund

Billionen Boy von David Walliams

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Wie wird man zum Billionen Boy? Man stelle sich vor, dass man mit einer genialen Erfindung über Nacht unermesslich reich wird. Eben wusste man noch nicht, wie man die nächste Miete zahlen soll und dann hat man diese eine Idee, die alles verändert. 
Genau das ist Joe Spuds Vater passiert. 
Er entwickelte das PopoFrisch-Toilettenpapier (eine Seite trocken und eine feucht!) und verdient so täglich Millionen. In ihrem riesigen Palast haben sie alles: Rennbahnen, eine Wasserrutsche direkt aus dem Kinderzimmer, ein gewaltiges 3D-Kino und insgesamt alles, was man sich nur für Geld kaufen kann.

GEWINNSPIEL|Kindeswohl kommt ins Kino

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In den letzten Jahren habe ich immer wieder Bücher von Ian McEwan gelesen. Abbitte und Nussschale haben mich beide je in einem Punkt enttäuscht. Bei Abbitte war es der ausufernde Stil, der mich mit all seinen blumigen Beschreibungen etwas nervte. Nussschale hingegen konnte mich ob der absurden Handlung und des altklugen Fötus-Erzählers nicht restlos überzeugen. 

Jardine Libaire – Uns gehört die Nacht

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Ein zartes Gesicht durch eine Fensterscheibe fotografiert, die vollen Lippen dunkel und bin einem Beerenton geschminkt. Die vielen Sommersprossen umspielen das rehbraune Auge, während das andere von weichem Haar bedeckt ist.  So sieht das Cover von Jardine Libaires Debüt “Uns gehört die Nacht” aus. Es hat mich angezogen und gefesselt, weit mehr, als es der eher kitschige Klappentext tat. Hier heißt es: “Obsession ist Liebe ist Schicksal”. Dass sich hinter diesem Buch eine so kraftvolle, erzählstarke Geschichte verbirgt, habe ich wohl nur herausgefunden, weil mich das Cover faszinierte.