Coverbild Monatsrückblick mit liegenden Büchern

Monatsrückblick | Juni 2018

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Der Juni ist vorbei und die Ferienzeit hat begonnen. Gefühlt orientiert sich die Buchbranche schon wieder Richtung Herbstprogramm. Die Herbsttitel trudeln schon langsam wieder bei uns ein. Der Norden erfreut sich aber noch eines sehr schönen sommerlichen Wetters. Das sind wir hier oben eigentlich gar nicht gewöhnt. Alles über 24 Grad ist eigentlich Ausnahmezustand. Doch geben wir Nordlichter uns große Mühe, uns das nicht anmerken zu lassen. In diesem Sinne: Läuft.

Anne Reinecke – Leinsee

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Ein junger Künstler  aus Berlin kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück, um sich den Geistern seiner Vergangenheit zu stellen – und findet eine Quelle der Inspiration in einem kleinen Mädchen. So bzw. so ähnlich beginnt die Geschichte, die Anne Reinecke in “Leinsee” erzählt.

Robert Seethaler – Der Trafikant

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Aus unterschiedlichsten Richtungen wurde mir immer wieder “Der Trafikant” von Robert Seethaler empfohlen. Besonders Männer aus meinem Bekanntenkreis betonten immer wieder wie außerordentlich gut dieser Roman sei und dass man ihn unbedingt lesen solle. Anscheinend sind sie da nicht die einzigen, denn ich halte heute die neunte Auflage davon in der Hand.
Wie viele Bücher des Kein & Aber Verlags hat auch dieser Roman des österreichischen Schriftstellers einen hübschen Farbschnitt in blau, was ich sehr mag. Und irgendwie prägt die Farbe die Lesestimmung. Vielleicht hat aber auch der Verlag ein besonderes Gespür dafür, welche Farbe gut zum Inhalt der Bücher passt.

WERBUNG | 5 Hörspiele für lange Autofahrten

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Wir wohnen gern in Hamburg. Besonders die Nähe zum Meer und die vielen Möglichkeiten in der entspanntesten Großstadt überhaupt haben es uns angetan. Doch bringt es auch Nachteile mit sich: Die komplette Verwandtschaft wohnt viele Autostunden entfernt. Für jeden Geburtstag, jede Feier und natürlich in den Ferien stehen wir wieder vor der Herausforderung ein paar Stunden im Auto ohne große Langeweile zu überbrücken. 

Brit Bennett – Die Mütter

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Die Mütter – das ist der Titel des ersten Romans der amerikanischen Autorin Brit Bennett. Doch um wessen Mütter geht es hier eigentlich? Der Klappentext der deutschen Übersetzung gibt hierzu einen ungewöhnlichen Hinweis.

Emily Ruskovich – Idaho | Einer rätselhaften Familientragödie auf der Spur

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Idaho. Das Romandebüt von Emily Ruskovich gibt mit ihrem Ein-Wort-Titel ein klares Statement, um was es im Grunde geht: Um ein mystisches, wildes Land, abseits der Zivilisation. Es geht um die Menschen, die hier leben und ihre Nähe zur Natur. 
Das ist die Verheißung hinter diesem einfachen Wort, das nach Ureinwohnern und Pferdewagen, nach Wäldern und Holzhütten klingt.

Zugleich stellt dieser Titel einen vor ein Rätsel. Er gibt einem keinerlei Hinweise auf die Geschichte dahinter. Geht es um Liebe? Um Familie oder Freundschaft? Um eine Stadt oder gar um eine ganze Gesellschaft?

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