[Projekt Schatzsuche] Lewis Carroll – Alice im Wunderland

„Alice im Wunderland“ ist auf unserer Liste wohl einer der bekanntesten Klassiker. Irgendwie kann jeder etwas mit dem Titel anfangen, interessanterweise unabhängig davon, ob das Buch gelesen wurde oder nicht! Denn natürlich gibt es (neben vielen anderen Verfilmungen) einen Disney-Film, der das Alice-Bild sehr stark prägt. So ging es auch mir. Ich bin zwar kein Disney-Fan, aber mit diesem Film hat man mich immer gekriegt. Das Buch hingegen habe ich erst vor einigen Jahren gelesen. Und zwar ganz entspannt mit einer Tasse Tee – ich finde, so folgt man Alice am Besten in den Kaninchenbau!

Alice BuchAlles beginnt damit, dass die kleine Alice einem sprechenden Kaninchen in einen Kaninchenbau folgt. Sie fällt und fällt und landet letztendlich im Wunderland, das so ganz anders ist als alles, was sie kennt. Während ihrer Suche nach einem Weg zurück begegnet sie einigen merkwürdigen Gestalten und muss so manches Abenteuer bestehen.

Der Mathematikprofessor Carroll (eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) lebte als Junggeselle in Oxford. Er bekam häufig Besuch von Kindern, die sich wahnsinnig gern Alice BabylitGeschichten von ihm erzählen ließen. Die Idee zu „Alice im Wunderland“ kam dem Autor während einer Bootsfahrt mit den drei kleinen Töchtern seines Dekans. Er erzählte ihnen von lauter kuriosen Abenteuern und wurde schließlich von der jüngsten – Alice – aufgefordert, das Ganze aufzuschreiben. 1865 wurde das Buch dann veröffentlicht und zwar als Kinderbuch, doch auch Erwachsene fanden schnell Gefallen daran.

Am meisten fasziniert mich die Vielseitigkeit des Buches. Ich habe immer das Gefühl, es wird als Kinderbuch abgetan, dabei ist es das bei Weitem nicht. Leser jeden Alters Alice Posterentdecken Zauberhaftes in der Geschichte und jeder wird die Geschichte auf seine Art deuten. Ich glaube, darauf beruht auch der anhaltende Erfolg von Carrolls Erzählung. Da sind zum Einen natürlich die vielen fantastischen Elemente, aber auch dieser ganz besondere Humor, der vor allen älteren Lesern Spaß macht. Und zwischen all den wundervollen Figuren des Wunderlands – die alle ein wenig verrückt sind – findet jeder seinen persönlichen Favoriten.  Sei es nun das Kaninchen, die Grinsekatze oder der Hutmacher, irgendwie kann man sich einfach mit ihnen identifizieren – vielleicht weil wir auch alle ein wenig verrückt sind?
Solltet ihr „Alice im Wunderland“ noch nicht gelesen haben, holt es dringend nach! Ganz egal, wie alt ihr seid, das Buch ist so herrlich komisch und dabei doch so unglaublich weise. Es liest sich wahnsinnig schnell und ich verspreche euch: es wird ein unterhaltsames Leseerlebnis!

Eure Maike

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1 Kommentar

  • Antworten Tobi 16. Februar 2015 um 21:43

    Es lohnt sich immer wieder zu so alten Klassikern zu greifen. Auch wenn sie als Kinderbücher eingestuft werden, ist es meistens schon einleuchtend, warum diese Bücher seit so langer Zeit beliebt sind. Alice in Wunderland habe ich auch auf meiner Liste, aber das ist ähnlich wie „Vom Winde verweht“ halt doch eine Geschichte die man schon in groben Zügen kennt.

    Liebe Grüße
    Tobi

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