Monatsrückblick – Mai 2016

Der Mai hielt mal wieder das ein oder andere Highlight für uns bereit. Der Monat begann nicht nur mit Feiertagen, sondern auch viel Sonnenschein. Die Büchernarren unter euch wissen, was das heißt: die Lesezeit wird nach draußen verlegt! Ob nun Balkon, Garten, Park oder Strand ist da eigentlich egal, Lesen kann man schließlich überall. Und apropos Strand…Mareike hat ein paar Tage in einem Ferienhaus in Dänemark verbracht. Und dank sorgfältiger Planung (siehe Instagram) ist ihr da auch nicht der Lesestoff ausgegangen.
Zum Ende des Monats verschlug es Maike dann mal wieder nach Hamburg. Gemeinsam haben wir uns auf den Weg nach Reinbek gemacht und dem Rowohlt Verlag einen Besuch abgestattet. Wir hatten die Gelegenheit, schon mal übers kommende Herbst-Programm zu sprechen und sind schon sehr gespannt auf die ersten Neuerscheinungen. Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle für das tolle Gespräch.

Nach langer Zeit ist diesen Monat auch mal wieder ein Gastbeitrag bei uns erschienen. Evelyn von booksinmyworld.de hat die zwei Bücher über das Hasenkind für uns rezensiert. Wir standen beide ganz begeistert auf der Frankfurter Buchmesse vor den Büchern, aber Mareikes Goldkind ist doch schon etwas zu alt für Pappbücher. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Evelyn ebenfalls Fan der Bücher ist und deshalb sich die Zeit genommen hat, um darüber zu schreiben. Vielen Dank dafür!

 

Maike


Mai_Maike

Lesetechnisch scheine ich mich irgendwie eher im unteren Bereich einzupendeln. Immerhin sind es diesen Monat vier Bücher, die ich gelesen habe.
Zu Beginn habe ich Irène Némirovskys „Pariser Symphonie“ beendet. In der Sonne saß ich an der Kieler Förde und ließ mich nach Paris entführen. Wäre nicht dieser kontinuierlich starke Wind gewesen, ich hätte Kiel um mich herum glatt vergessen. Direkt im Anschluss habe ich „A wie B und C“ von Alexandra Kleeman gelesen. Ein Buch, für das mir im Moment noch die passenden Worte fehlen, weswegen ich die Rezension etwas vor mir herschiebe. Um mir eine kleine Denkpause zu gönnen, habe ich auf dem Kindle ein Kochbuch gelesen. Und da Clean-Eating ein Trend ist, den ich durchaus interessiert verfolge, habe ich in „Clean Eating“ von Christina Wiedemann gestöbert. Zum Abschluss habe ich zu „Der weite Raum der Zeit“ von Jeanette Winterson gegriffen. Die Cover-Version von Shakespeares „Das Wintermärchen“ hat mich mehr als beeindruckt und ist mein persönliches Lese-Highlight des Monats.

Mareike


Mareike_Mai2016Collage

Der Mai war für mich Urlaubsmonat und entsprechend hatte ich auch ordentlich Zeit zum Lesen. Ich komme auf – für meine Verhältnisse – stolze neun Bücher. Der Monat fing ausgesprochen stark an und hat sich dann leider gegen Ende hin abgeschwächt. Ein Glück, dass ich bei neun Titeln recht frei in meiner Entscheidung bin, welche ich hier bespreche und welche ich einfach unter den Tisch fallen lasse. Denn Romeo und Romy war ein Buch abseits meiner gewohnten Genre und es hat mich wieder einmal darin bestätigt, warum ich nicht für leichte Unterhaltung gemacht bin. Was für ein nerviges Buch! Dafür muss ich nicht mal eine Besprechung schreiben. Lohnt sich der Worte nicht.
Wo hingegen „Wo die Welt anfängt„(Besprechung von Maike), „Frühstück bei den Borgias„, „Riviera Express“ und auch „Kreuzfahrt“ alle ganz ausgezeichnet waren und ich kann sie jedem nur empfehlen. „Shylock“, „Die Frauen von La Principal“ und auch „Die Anatomie der Wolken“ waren zwar keine schlechten Bücher, aber jeweils sperrig und teilweise anstrengend, sodass ich immer etwas erleichtert war, wenn sie endeten.

Woanders


Eine Influencer-vereinende und Verlagsübergreifende Aktion für das Lesen und das Buch an sich wünscht sich kapri-ziöses und hat entsprechend einen Planungsbeitrag dazu veröffentlicht. Jeder kann sich dabei an der Aktion beteiligen. Hier geht es zum aktuellen Stand. Mir persönlich hat #litporn wesentlich besser gefallen, weil es viel weniger nach alten Damen beim Teekränzchen als #buchpassion klingt, aber die Mehrheit hat entschieden, dass Literatur bitte weiterhin ein wenig angestaubt klingen soll. Wo kämen wir auch da hin!(Anm. Mareike – böse Kommentare bitte direkt an mich.)
Frühlingsmädchen stellt sich die Frage, warum sie Angst vor dicken Büchern hat und wir konnten uns beide darin wiederfinden.
Die ersten Überblicke über die Vorschauen der Herbstprogramme gehen gerade bei den LieblingsblogkollegInnen online. Zum Beispiel bei Die Liebe zu den Büchern. Sie stellt spannende Sachbücher vor.

Der Juni verspricht wieder einige schöne Tage mit Buch im Park oder am Meer.
Und wir versprechen euch schon einmal, dass wir fleißig die Herbstvorschauen sichten werden und euch wieder unsere Highlights präsentieren werden. :)

Bis dahin: Lest schön!

Eure Mareike und Maike

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2 Kommentare

  • Antworten Bücherphilosophin 10. Juni 2016 um 10:59

    Liebe Maike,

    Mach Dir nichts aus Deiner geringen Lesemenge, manchmal hat jede Leserin solche Phasen. Oft ist es der Sommer, der mit seinen Sonnenstrahlen, Eisessen und Badengehen lockt.
    Bei mir persönlich ist es eher die Zeit zwischen September und Januar, die mich lesefaul macht. Das akademische Jahr fängt an und all die neuen Gesichter, die mir dann begegnen, wollen kennengelernt und in Edinburgh willkommen geheißen werden ;)

    „Der weite Raum der Zeit“ von Jeanette Winterson steht übrigens auch in meinem Regal und ich freue mich schon sehr darauf!

    LG, Katarina :)

    • Antworten Maike 13. Juni 2016 um 18:22

      Liebe Katharina,
      vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Ich bin immer froh zu hören, dass andere auch mal schwierige Lesephasen haben :-)
      Liebe Grüße, Maike

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