MONATSRÜCKBLICK | April 2017

Im April haben wir vom Gefühl her überwiegend gefroren. Eigentlich kein Problem für uns, wir haben ja genügend Tee im Haus um uns zu wärmen. Folge jedoch: Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass unsere Vorräte sich dem Ende entgegen neigen! 

Für den neuen Monat steht also neben dem obligatorischen Besuch in der Lieblings-Buchhandlung auch ein Besuch im Lieblings-Teeladen an. Zum Glück kein Problem für uns, und mit etwas Planung lassen sich beide Besuche sogar miteinander verbinden :-) Vielleicht sogar zusammen, wenn wir es schaffen.

Was ansonsten los war, präsentieren wir euch in gewohnter Manier in unserem Monatsrückblick.

HIER

VORGESTELLT |

STARKE MÄDCHEN |Greta haut ab“ von Pija Lindenbaum. Ein Bilderbuch wie aus dem Leben über ein kleines Mädchen, dessen Tag richtig mies läuft. Sie haut ab und merkt schnell, dass das auch keine Lösung ist. Pija Lindenbaum ist die Astrid Lindgren unserer Zeit.

KULINARISCH | Der Kultroman aus Amerika erzählt von dem chaotischen und aufregenden Start einer jungen Frau in einem New Yorker Edelrestaurant: „Sweetbitter“ von Stephanie Danler.

SONNENSCHUB | Maikes Highlight-Rezension war eindeutig Rufi Thorpes „Ein Sommer in Corona del Mar“. Sie empfiehlt das Buch nicht nur online, sondern auch offline. Solltet ihr ihr demnächst mal auf der Straße begegnen, seid vorgewarnt: Eventuell geht sie mit euch in die nächste Buchhandlung, damit ihr das Buch auf jeden Fall zur Hand habt.

GELESEN |
Mareike
: Eher durch Zufall ist „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher als Graphic Novel von Arne Jysch bei mir gelandet und hat sich direkt in mein Herz schießen können. Was für eine tolle graphische Interpretation! Ebenso zufällig ist John Fante bei mir gelandet. „1933 war ein schlimmes Jahr“ war in meiner Gewinnertüte vom letzten Literaturquiz im Hamburger Literaturhaus. Nun bin ich diesem Autor ein wenig verfallen. Gut, dass eine weitere Neuauflage für Herbst geplant ist. Danke, Blumenbar!
Endlich ein neuer Roman von Yoko Ogawa! Und dann auch noch einer ihrer richtig guten. Genauso begeistert haben mich „Mit jedem Jahr“ von Simon Van Booy (vermutlich ein Jahreshighlight!!) und „Hexensaat“ von Margaret Atwood (was für eine Erzählerin!). Und zum Schluss hat mich Barney Norris mit seiner verschlungenen Geschichte über fünf gebrochene Gestalten in Salisbury in seinen Bann gezogen: „Hier treffen sich fünf Flüsse„. Es war vielleicht nicht der lesereichste Monat, dafür aber ein richtig guter.

 

Maike: Auf Empfehlung einer Arbeitskollegin habe ich „Beim Griechen“ von Alexandros Stefanidis gelesen. Dessen Vater hat eines der ersten griechischen Restaurants in Deutschland eröffnet und dort eine Menge Dinge miterlebt – zum Beispiel haben die Grünen dort die Gründung ihrer Partei gefeiert. Außerdem habe ich „Wem erzähle ich das“ von Ali Smith gelesen und Anna Gavaldas Erzählungen „Ab morgen wird alles anders„. Ein echtes Highlight war „Jürgen“ von Heinz Strunk. Ich bin mit sehr geringen Erwartungen an die Lektüre gegangen und dann bestens unterhalten worden – Rezension folgt.

GESEHEN |

Mareike:
Nach Ewigkeiten war ich mal wieder im Kino. Dort habe ich „Die Schöne und das Biest“ gesehen und war etwas ernüchtert. Ein guter, aber nicht überwältigender Film. Vermutlich habe ich zu viel erwartet.
Der April war eindeutig ein serienlastiger Monat. Es ging nicht anders. Ich brauchte dringend ein paar lange Abende nur mit Netflix. So habe ich „Tote Mädchen lügen nicht“ geschaut. Schüttle immer noch ein wenig den Kopf ob des Hypes um diese Serie. Danach lieber etwas Bodenständiges: Endlich hat Netflix alle Staffeln der kanadischen Werwolf-Serie „Bitten“ im Angebot und ich hatte sehr viel Spaß damit. Und weil es mir diesen Monat kaum blutig genug sein konnte, habe ich noch eine Staffel „American Horror Story“ geschaut. Die dritte Staffel handelt von Hexen in New Orleans und ist bisher die mit Abstand beste. Nun hatte ich aber erstmal genug Blut für diesen Monat… oder dieses Jahrzehnt.

Maike: Endlich habe ich die neuen Folgen der „Gilmore Girls“ geschaut und gehöre jetzt auch zu denen, die auf eine neue Staffel mit ganz vielen Folgen warten.

 

 

WOANDERS

VORSCHAUFIEBER | Die Herbst-Vorschauen der Verlage trudeln langsam ein und wir sind schon fleißig am Sichten. Aktuell begeistern uns z.B. die Vorschauen von Aufbau, Piper und Hanser.

PARTY | Man kann auch mit Büchern gut feiern. Darum präsentiert Fräulein Julia euch die besten Berliner Literatur-Events im Mai. Da lohnt sich ein Besuch in der Hauptstadt gleich noch mehr.

KINDERBUCHLIEBE | Am 1. Mai startete auf Instagram die Kinderbuchchallenge, bei der man nach Herzenslust und zu täglich wechselnden Themen seine liebsten Kinderbücher zeigen kann. Entdeckt haben wir die Aktion bei Mint & Malve, dort findet ihr alle wichtigen Infos.

HEMINGWAY FANGIRL | Lesley M. M. Blume steht dem dtv Verlag Rede und Antwort zu ihrem neuen Buch über Hemingway und die Entstehung seines Romans „Fiesta“.

 

 


HIGHLIGHT DES MONATS

THE FERNWEH COLLECTVE

Unsere Entdeckung des Monats ist ein ganz außergewöhnliches Magazin. The Fernweh Collective fühlt sich an wie papiergewordene Sehnsucht, Reisesehnsucht. Wir beide wünschen uns viel mehr Atempausen und Ausreißer in die Welt. Dass dies kein Traum bleiben muss, erklärt das wundervolle und sehr hochwertige Magazin. Die Bilder sind durchgängig atemberaubend und wecken den Wunsch, direkt in sie reinfallen zu wollen. Wo uns die Flow manchmal zu kitschig von Achtsamkeit und Co. erzählt, ist The Fernweh Collective rau, natürlich und ein bisschen wild. Ein neues Lieblingsmagazin ist gefunden.
Im Mai stellen wir euch die aktuelle Ausgabe genauer vor.

Da ihr euch aber unbedingt ein eigenes Bild machen solltet, haben wir hier einen Rabattcode für euch. Mit HerzpotenzialFernweh bekommt ihr 10% Rabatt auf eure Bestellung.

Eure Maike und Mareike

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