[Lieblingsbücher-Challenge] Sir Arthur Conan Doyle – Der Hund von Baskerville

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Mein zwölfter und somit letzter Beitrag für die „Lieblingsbücher-Challenge“. Heute soll es um „Der Hund von Baskerville“ von Sir Arthur Conan Doyle gehen. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß bereits, dass Mareike und ich große Sherlock-Fans sind und sich das nicht nur auf die großartige BBC-Serie bezieht. Und ein Schauplatz wie Dartmoor verspricht neben kriminalistischer Unterhaltung doch auch ein wenig Gruselfaktor.

„Der Hund von Baskerville“ markiert für mich tatsächlich den Beginn meiner Leidenschaft, es war meine erste Begegnung mit Sherlock Holmes und Doktor Watson. Seitdem arbeite ich daran, nach und nach alle seine Fälle zu lesen. Mit den Romanen bin ich mittlerweile durch, aber ein paar Kurzgeschichten hebe ich mir noch auf – gewissenmaßen für schlechte Zeiten!

Mit seinen Romanen und Kurzgeschichten hat Sir Arthur Conan Doyle ein neues Genre ins Leben gerufen, einen Detektiv wie seinen Sherlock Holmes gab es bis dahin nicht. Die spannende Erzählweise, die vielen Details und natürlich das durch und durch logische Vorgehen bei der Lösung der Fälle durch reine Kopfarbeit dienten vielen späteren Autoren und Autorinnen als Vorbild. „Der Hund von Baskerville“ ist wohl einer der berühmtesten Fälle, die der Detektiv aus der Baker Street lösen muss und in meinen Augen der beste Roman über Sherlock Holmes. Arthur Conan Doyle hat den Roman mit klassischen Krimi-Motiven geradezu überladen: Ein mysteriöser Geisterhund, ein toter Schlossherr, ein gruseliges Moor, ein dunkles Herrenhaus, ein finsterer Ganove, Verwirrspiele und Geheimnisse und noch vieles mehr. Doch ich glaube, gerade dadurch ist ihm dieser Roman (besonders im Vergleich zu den anderen) so gut gelungen. Die Vielzahl der Ereignisse sollten auch über die Länge eines Buches keine Langeweile beim Leser aufkommen lassen. Denn man muss immer auch bedenken, dass die meisten Fälle von Sherlock Holmes als Kurzgeschichte existieren. Durch diese Verdichtung des Geschehens umgeht der Autor sehr geschickt das Problem der Langeweile. Immer wenn ein Punkt des Rätsels gelöst scheint, tauchen neue Probleme auf, die nicht so recht ins Bild passen.

Ich habe mich auch beim erneuten Lesen wieder sehr gut amüsiert und ja, auch sehr angenehm gegruselt. Denn der gute Sherlock Holmes kann hier die volle Bandbreite seines Könnens beweisen! Auch wenn ich von dem Ende wie so viele Fans des Detektivs von der Lösung ein wenig enttäuscht bin, lese ich das Buch immer wieder gerne und lasse mich mit nach Dartmoor nehmen. Wer noch keinen der Romane von Sir Arthur Conan Doyle gelesen hat, dem rate ich eindeutig, mit diesem zu beginnen… auch wenn es chronologisch nicht korrekt ist, es lohnt sich, hier anzufangen!

Eure Maike

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