[Kurzrezension] Johanna Adorjan – Eine exklusive Liebe

 [lightgrey_box]Zwei Menschen, die miteinander alt geworden sind, beschließen, sich das Leben zu nehmen. Er ist schwer krank, sie will nicht ohne ihn sein. An einem Sonntag im Herbst 1991 setzen sie ihren Plan in die Tat um. Sie bringen den Hund weg, räumen die Wohnung auf, machen die Rosen winterfest, dann sind sie bereit. Hand in Hand gehen Vera und István in den Tod, es ist das konsequente Ende einer Liebe, die die ganze übrige Welt ausschloss, sogar die eigenen Kinder. 16 Jahre später erzählt Johanna Adorján die berührende Geschichte ihrer Großeltern.[/lightgrey_box]

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Das sage ich: Ein berührendes Buch über zwei Menschen, die fast ein Jahrhundert erlebt, gelitten und geliebt haben und nun selbstbestimmt über ihr Ende entscheiden. Eine spannende Thematik, die nicht zuletzt wegen der KZ-Erfahrungen dieses jüdischen Paars einen symbolischen Charakter bekommt. Sie haben überlebt und sind nun Herren über ihren eigenen Tod. Dass das Buch dabei keineswegs düster, sondern eher schrullig und charmant erzählt wird, ist einer ausgezeichneten Autorin zu verdanken. Dieses Buch lese ich wieder – und drücke es jedem in meinem Freundeskreis auf’s Auge.

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Johanna Adorjan – Eine exklusive Liebe
Verlag: btb
224 Seiten, Taschenbuch(Leinen), 8,99 €
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Eure Mareike

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1 Kommentar

  • Antworten Kristina 17. Mai 2014 um 18:45

    Hört sich echt schön an, landet auf der Einkaufsliste ;-)

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