Buchiger Monatsrückblick März

Der März ging vorbei und hinterlässt in der Buchblogger-Szene ein wenig Ratlosigkeit. Während und nach der Leipziger Buchmesse gab es einige sehr hitzige Diskussionen über die Professionalisierung und Monetarisierung eines Buchblogs. Eine Diskussion, die neben der Frage, ob Buchblogs besser oder schlechter als das Feuilleton sind, regelmäßig auftaucht, dann hochkocht – und dann doch wieder im Sande verläuft. Wir legen deshalb kein größeres Verlangen an den Tag, uns an dieser Diskussion zu beteiligen. Wir machen einfach weiter bei Herzpotenzial nach unseren Spielregeln, versorgen euch regelmäßig mit Besprechungen und schauen, wohin wir und unser Herzensprojekt Blog sich entwickeln. Völlig ergebnisoffen.
Lasst uns lieber einen Blick auf unsere Bücher des vergangenen Monats werfen:

Maike


Maike_Maerz16

Lesen war diesen Monat irgendwie einfacher. Auch wenn ich ja in der Regel nur an den Wochenenden zum Buch greifen kann, diesen Monat habe ich es mit Genuss getan. Und gerade wenn die Abende unter der Woche stressig waren, entspannt mich die Lektüre am Wochenende noch mehr. Ich hab dann immer das Gefühl, mir mein Buch jetzt so richtig verdient zu haben!
„Wintergäste“ ist ein Buch, dass ich im Sommer auf der Wunschliste hatte. Gekauft und gelesen habe ich es aber erst jetzt und zum Glück war es draußen noch kalt! Denn das Buch ist einfach nichts für laue Frühlingstage, es braucht Regen und Sturm. Stefan Slupetzkys „Der letzte große Trost“ stand hingegen auf meiner aktuellen Vorfreude-Liste und ist direkt zu einem ersten Lese-Highlight für 2016 geworden. „Weil wir längst woanders sind“ ist mir auf der Buchmesse in Frankfurt empfohlen worden und hat mir auch einen sehr entspannten Lesetag beschert. Ein echtes Highlight war außerdem die Biografie von Audrey Hepburn, die gleichzeitig ein Kochbuch ist. Auch wenn ich nicht koche, ich lese Kochbücher für mein Leben gern und hier bin ich voll auf meine Kosten gekommen.

 

Mareike


März_16 Collage
Dank einer Woche Krankheit komme ich auf insgesamt 8 Bücher im März. Als Mitbringsel von der Leipziger Buchmesse, habe ich mir eine richtig fiese Grippe mitgebracht, die mich zunächst einige Tage ganz vom Lesen abgehalten hat, doch dann mir einige schlaflose Nächte verschafft hat, die ich mit guten Büchern füllen konnte. Ein Highlight war sicherlich „Westlich des Sunset“ von Stewart O’Nan, der sich den späten Jahren des berühmten Schriftstellers F. Scott Fitzgerald annimmt. „Der Mauerläufer“ von Nell Zink war intensiv und beeindruckend. Gut, „Das Leben der Florence Gordon“ war ein regelrechter Pageturner und „Der Trick“ ist eindeutig eines meiner Jahreshighlights. „Die weite Sargossosee“ erzählt die Vorgeschichte der verrückten Ehefrau aus „Jane Eyre“ und ist selbst schon ein Klassiker. Ach, ihr merkt schon: Mein Lesemonat war voller sehr guter Bücher.


Abschließend noch ein filmischer Hinweis: Am 24.03. erschien der Director’s Cut von“Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen“, nach dem Buch von Philippe Djian (Diogenes Verlag). Wir haben das Buch beide auf unserer „Müssen wir lesen“-Liste und Maike hat es sogar schon im Regal. Jetzt planen wir jedenfalls einen gemeinsamen Filmabend. Was besonders toll ist: Das Cover der DVD und das Cover des Buches passen zusammen! Solche Details lieben wir ja.


Nun schauen wir dem neuen Monat entgegen. Und freuen uns wahnsinnig darüber, dass der April direkt mit gutem Wetter beginnt – draußen lesen rules!
Was waren eure Highlights? Und worauf freut ihr euch im kommenden Monat?

Eure Maike und Mareike

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2 Kommentare

  • Antworten Kati@ZeitZuLesen 3. April 2016 um 21:14

    Hallo Ihr zwei,
    ein schöner Rückblick und eine beachtliche Bücher-Ausbeute. Habe gerade noch einmal die Rezension zu Der Trick durchgelesen und bin einmal mehr begeistert. Es wandert definitiv auf meine Wunschliste und ein bisschen ärgere ich mich gerade, dass ich am Samstag statt zu Bergmann zu Suter gegriffen habe. Da hatte wohl jemand Angst vor dem Unbekannten ;-)

    Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend und das Jahr des Taschenbuches noch lang… Der Trick wird also sicher noch in meinen Einkaufskorb wandern.

    Danke Euch & einen guten Start in die neue Woche morgen
    Kati

    • Antworten Mareike 3. April 2016 um 21:57

      Hey Kati,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ach, was man so über Suter hört, kann man mit ihm ja auch nicht viel falsch machen. Der Trick lohnt sich aber auf jeden Fall auch. Wenn du ihn dir besorgst, bin ich gespannt, wie er dir gefällt. Bisher waren alle sehr begeistert.
      Liebe Grüße
      Mareike

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