Monatsrückblick – April 2016

Der April brachte für uns beide eigentlich ideale Lesebedingungen mit – neue Brillen. Damit sind in dieser Hinsicht schon mal wieder beste Bedingungen für entspannte Leseabende ganz ohne Kopfschmerzen gegeben. Und das ist auch gut so, schließlich geht uns der Lesenachschub nie aus. Irgendein Buch von unserem SUB lacht uns immer an und will dringend gelesen werden.

Maike


Bücher_Maike_Aprol

Der Lesemonat war ernüchternd, der reale Monat dagegen ereignisreich. Das erste Mal seit wasweißich für einer langen Zeit habe ich Urlaub gemacht. So richtig echt, mit wegfahren und allem. Mich hat es mit Freundinnen aus der Studienzeit nach London verschlagen, wo wir uns vor lauter Begeisterung die Füße platt gelaufen haben. Ans Lesen habe ich mehr als eine Woche nicht gedacht, aber das war es wert (es sei denn die Schildchen im British Museum zählen – dann hab ich gelesen).
Buchtechnisch war vor allen Dingen ein Roman im April wichtig: „Westlich des Sunset“ von Stewart O’Nan. Du meine Güte, was für ein Roman. Wir haben ihn beide gelesen, wir sind beide begeistert (soviel kann man schon mal verraten) und aktuell überlegen wir uns, wie wir ihn am besten rezensieren. Und dann habe ich noch „Acht deutsche Sommer“ aus dem Rowohlt Verlag gelesen, das der perfekte Kontrast zum doch eher winterlichen Wetter war.

Mareike


Mareike_Collage_April16

Persönlich hat mir der April eine regelrechte Gefühlsachterbahn beschert: Schicksalsschläge und wunderbare Glücksmomente haben sich in so rasanter Weise abgewechselt, dass ich oft kaum Zeit zum Luftholen hatte. Da wir hier hauptsächlich über Bücher sprechen, bekommt ihr diese Turbulenzen natürlich nicht so mit. Doch an meinem eher mauen Lesemonat könnt ihr sehen, dass bei mir alles etwas stürmisch war. Meine Bücher waren fast alle eher dünn, deshalb sind es trotzdem insgesamt fünf. Immerhin. „Das Leben der Elfen“ konnte mich leider gar nicht fesseln und trotz der wenigen Seiten hätte ich es beinahe nicht beendet. Auch „Neringa“ hat mich zunächst nicht fesseln können, doch es gewann dann doch noch an Fahrt. Danach war mir eindeutig nach einem rasanten Buch und darum bin ich wieder einmal bei Dennis Lehane („In einer Nacht“) gelandet. Der Vorgänger zu „Am Ende einer Welt“ konnte mich tatsächlich durchgängig intensiv unterhalten und genau das habe ich gebraucht. Was für ein Schriftsteller!
Danach habe ich mir noch einen netten Abend mit Katherine Kreismann-Taylor „So träumen die Frauen“. Achja. Und nun bringt mir bitte den Mai und ein wenig Normalität und gute Bücher.

 

Woanders


Es gibt einige Beiträge, die uns nachhaltig beeindruckt haben.
Der Beitrag zum „Shakespeare-Projekt“ bei Knaur von Eltragalibros hat uns so gut gefallen, dass wir dazu zu einem größeren Projekt inspiriert wurden. Ihr dürft gespannt sein, denn wir sind ganz fleißig am Planen und Organisieren.
Sollte euch aktuell die Inspiration etwas fehlen, empfehlen wir euch diesen Beitrag von Tintenmeer. Beeindruckend vielseitige Inspirationen für tolle Frühlingsbeiträge auf Buchblogs findet ihr dort. Wenn doch nun auch noch das Wetter mitspielen würde, damit wir in die richtige Schreibstimmung kommen.
Bei Leelahloves gab es eine schöne Besprechung zu „Wohnen unter 1000 Euro“, der besonders spannend ist, weil sie die Autorin gut kennt. Frühlingsmädchen zeigt euch die 10 getypten Bücher, auf die sie niemals Lust haben wird. Wir finden dort einige Übereinstimmungen.
Und Little Words spricht wohl jedem Buchliebhaber mit ihrem Beitrag über enttäuschte Erwartungen an Bücher aus der Seele. Sehr lesenswert!

Zum Abschluss noch für alle Film-Freunde ein Hinweis: Am 12.05. startet die Verfilmung von Sarah Kuttners „Mängelexemplar„. Der Trailer sieht mehr als vielversprechend aus. Wenn wir uns im Mai treffen, werden wir sicherlich einen Besuch im Kino einplanen. :)

 

Uns sagen wir: Alles neu macht der Mai!
Und freuen uns auf das, was da kommen mag.

Eure Maike und Mareike

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1 Kommentar

  • Antworten Ramona | El Tragalibros 29. April 2016 um 20:43

    Liebe Maike, liebe Mareike,

    da bin ich heute mal ganz zufällig bei euch gelandet und sehe ihr habt meinen Beitrag zum Shakespeare-Projekt verlinkt und nun bin ich natürlich sehr neugierig und gespannt, was ihr plant und organisiert – was euch so inspiriert hat. (:

    @Mareike: Auf Muriel Barbery habe ich so lange gewartet, aber meine Vorfreude schraube ich jetzt doch etwas zurück. Noch gibt es genügend andere Must-Read-Bücher auf meinem Nachttisch, (wie immer halt) aber „Das Leben der Elfen“ belasse ich vorerst mal auf der Wunschliste.

    Viele Grüße, Ramona

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