Diese 10 Dinge brauchen wir zum (Buch-)Bloggen

Vor einigen Tagen hat Mara von Buzzaldrins Blog einen sehr offenen Beitrag zum Thema Blog und Alltag verfasst. Frage, die wir immer wieder hören: Wie schafft ihr das überhaupt?
Man darf nicht vergessen, dass ein Buchblogger viel Zeit in einen Beitrag investieren muss. Wir müssen zwar nicht kochen oder backen, wie Foodblogger oder viel Zeit in Fotos und Bildbearbeitung investieren wie z.B. Fashionblogger. Doch bei uns geht der eigentlichen Beitragsproduktion noch etwas Entscheidendes voraus: Das Lesen!
Und um dafür genügend Zeit zu haben, muss man durchaus schauen, wo man optimieren kann. Da wir nicht bereit sind, schneller zu lesen, Passagen zu überspringen oder gar nur noch dünne Bücher zu lesen, muss an anderer Stelle geschraubt werden. Deshalb ist bei uns das Bloggen eine ernste Angelegenheit ;)

  1. Zeit

    Zeit ist bei uns ein kostbares Gut. Wir sind beide auch neben unseren Jobs noch sehr stark eingespannt und wissen, dass wir recht wenig Zeit NUR für uns haben, deshalb teilen wir diese sehr bewusst und gezielt ein. Das bedeutet eine Mischung aus: Wildes To-Dos abhaken und sinnlos auf dem Sofa gammeln. Beides braucht man für das eigene Wohlbefinden.
    Für den Blog zwackt Mareike mindestens einen Abend und ein paar Stunden am Wochenende ab, manchmal noch einen Teil ihres freien Freitags. Maike hält sich in der Regel den Sonntag für die Blogarbeit frei und versucht unter der Woche immer mal wieder was zu schaffen.

  2. Ideen

    Um eine Buchbesprechung oder einen anderen Text zu verfassen, benötigt man einen zentralen Gedanken. Das ist unheimlich wichtig für uns: Was wollen wir eigentlich vermitteln? Das kann ein schlichtes „Lest dieses BUCH!“ sein oder eine bestimmte Stimmung. Wichtig ist nur, dass etwas den Text treibt.

  3. Notizbuch

    Buecher_Notizen01Das Leben ist so chaotisch, ohne ein Notizbuch geht gar nichts. Und wichtig – was wir selbst oft vergessen –  auch die scheinbar unwichtigen, selbstverständlichen oder vermeintlich doppelten Gedanken festhalten.
    Je hübscher es ist, umso häufiger nutzt man es auch. Zum Glück mangelt es uns daran eigentlich nicht *hüstel* und wir haben fast immer eins in der Tasche. Man weiß nie, wann man eine gute Idee hat oder wann die To-Do-Liste ergänzt werden muss.

  4. Vorarbeit

    Da wir nie wissen, ob die Woche locker oder eher stressig wird, versuchen wir vieles vorzubereiten. Man nutzt gutes Licht für Fotos, wenn es gerade da ist. Dann machen wir auch ruhig schon mal 2-3 Bilder auf Vorrat. Unerwarteter Leerlauf? Gut, schnell mal einen Blick ins Notizbuch werfen, was demnächst geplant ist. Es nimmt enorm den Druck, wenn man weiß, dass in einer stressigen Woche auf einen vorbereiteten Beitrag zurückgegriffen werden kann.

  5. Absprache

    Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir nicht allein diesen Blog betreiben. Das erhöht die Disziplin, aber auch das Sicherheitsgefühl. Wir müssen uns aufeinander verlassen und auch planen können, deshalb versuchen wir mindestens einmal die Woche offene Anfragen, Ideen und Beiträge zu besprechen. Dafür nutzen wir übrigens alle Kanäle, die uns zur Verfügung stehen: wir telefonieren, schreiben aber auch viel über WhatsApp oder Facebook. Austausch hilft einem einfach, auch wenn man sich nicht den Blog teilt, enorm.

  6. Redaktionspläne

    Buecher_Notizen02Als strukturierte Menschen mit Hang zu To-Do-Listensucht, war für uns schon vor dem ersten Post klar: Wir brauchen einen Redaktionsplan. Das sieht dann etwa so aus:
    Ein Monat, 3 Beiträge die Woche = 12-14 freie Slots. Monatsrückblick, Vorfreude und Kinderherzpotenzial als feste Komponenten. Das macht = 9-11 Slots, die wir mit Rezensionen und anderen Beiträgen füllen. Die teilen wir dann unter uns auf, damit jeder weiß, welche Aufgaben in nächster Zeit auf ihn zukommen. Im Idealfall haben wir schon am Anfang des Monats die nächsten sämtliche Slots durchgeplant. Trotzdem ist das natürlich nicht in Stein gemeißelt, wir verschieben regelmäßig Beiträge. Ein bißchen Spontanität muss immer bleiben!

  7. Routine

    Wir beginnen jeden Beitrag gleich: Tee kochen, neues Dokument öffnen, Überschrift in Stichworten festlegen, Beitragsstruktur anlegen, Bilder hochladen…
    Klingt vielleicht langweilig, ist aber wichtig und vor allen Dingen nützlich! Diese Rituale sorgen dafür, dass man nicht auf eine leere Seite starren muss. Das hat schon während des Studiums bei Essays enorm geholfen und ist für die Blogarbeit immer wieder Gold wert.

  8. Input von Außen

    Natürlich könnte man einfach in den leeren Raum posten, einfach eine Buchbesprechung nach der anderen. Doch wir merken, dass die Texte besser werden, wenn wir andere Blogs lesen – gar nicht unbedingt zum selben Buch, sondern einfach um im Kopf war und offen für Neues zu bleiben. Das schließt übrigens auch Blogs ein, die sich nicht nur mit Büchern beschäftigen – auch ein Fashion-Post kann den Blick auf einen für uns interessanten Aspekt lenken.

  9. Faulheit

    Mache ich etwas, weil ich glaube, dass es von mir erwartet wird oder weil ich es mag? Führe ich eine Kategorie auf dem Blog eigentlich meinetwegen, aus Spaß und weil ich voll dahinterstehe? Sind alle Abläufe wirklich notwendig? Das sind Fragen, die wir beide uns unabhängig voneinander regelmäßig stellen und dann auch miteinander diskutieren. Je weniger Zeit man hat, umso wichtiger ist es, dass man seine „Faulheit“ zu Wort kommen lässt und mal alle Arbeit hinterfragt, die man sich so macht. Schlussendlich ist Effizienz nichts anderes, als gut organisierte Faulheit ;)

  10. Spaß

    BuecherbergJa, das ist wohl das Wichtigste bei der ganzen Sache: Ohne Spaß und die richtige Stimmung, funktioniert bei uns gar nichts. Wir bekommen sicherlich eine ganz okaye Rezension hin – schließlich stimmt ja die Vorbereitung. Aber wenn wir das Gefühl haben, dass da irgendeine Art von Zwang ist, dann funktioniert es einfach nicht. Deshalb lassen wir es dann. (Vielleicht ist ja jemandem aufgefallen, dass letzten Mittwoch kein Post von uns online gegangen ist – keine Lust, keine Konzentration und irgendwie auch vergessen.)
    Diese kleine Pause und das Gefühl, des Nichtmüssens, taten unheimlich gut. Deshalb entstanden kurz darauf gleich mehrere neue Beiträge.

Nun sind wir gespannt, was ihr zu dieser Liste sagt. Was braucht ihr zum Bloggen? Wie organisiert ihr euren Alltag?

Eure Mareike und Maike

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29 Kommentare

  • Antworten Sommermaedel22 9. November 2015 um 19:07

    Hallo ihr zwei,
    Gerade habe ich euren Beitrag gelesen und ich bin platt. Wie ihr das meistert ist der Wahnsinn. Ich finde toll, dass es diesen Beitrag gibt. Da ich meinen Blog alleine nutze, habe ich nicht ganz so feste Routine wie bei euch. Ich blogge mehr, wenn mir gerade was einfällt worüber ich unbedingt reden will. Auch deswegen habe ich wie ihr immer ein Notizbuch dabei und ganz wichtig für mich die Wunderlist-App. Seit ich diese nutze ist vieles einfach geworden. Oder anders gesagt ich habe den besseren Überblick gewonnen, was mir vorher aber gar nicht aufgefallen ist. Den Punkt mit der Faulheit finde ich klasse. Denn jeder braucht mal ein bisschen Auszeit oder die Trägheit nichts zu tun, oder ein Buch zu lesen ohne eine Rezension dazu zu verfassen.
    Insgesamt finde ich euren Beitrag echt klasse. Und werde mir davon mal eine Scheibe abschauen :) Vielen Dank für den Einblick in eure Blogroutine :-)

    Liebe Grüße
    Corinna

    • Antworten Mareike 9. November 2015 um 23:02

      Liebe Corinna,

      vielen Dank für deine lieben Worte. Die Wunderlist-App soll ja richtig toll sein. Ich habe sie mir nur mal kurz angeschaut, spiele aber auch mit dem Gedanken, sie mal eine Weile auszuprobieren. Grundsätzlich probiere ich gern Neues aus, wenn es ums Organisieren geht.
      ich denke, dass eine feste Routine auch eine Typsache ist. Uns gibt es Sicherheit und du genießt vermutlich eher die Spontanität und Freiheit. Wenn sich jeder klar macht, mit was er sich am wohlsten fühlt, klappt auch der Rest.

      Ganz liebe Grüße
      Mareike

  • Antworten Nanni 9. November 2015 um 19:15

    Hey ihr Zwei,
    ein sehr interessanter Beitrag. Konnte mir direkt schon wieder was für meine eigene Blogarbeit mitnehmen. Punkt 8 ist damit schon erfüllt ;) Wie wichtig Input von Außen ist, habe ich in letzter Zeit tatsächlich häufig gemerkt. Seit ich twittere, dadurch mehr gute Beiträge zu Gesicht bekomme, aber eben auch einen sehr regen Austausch (wie z.B. die Blogst Twitterrunden), habe ich das Gefühl, dass mir das bloggen wieder leichter von der Hand geht. Klar, hat man mal ein Tief und weiß nicht so recht, was man über ein bestimmtes Buch sagen soll, aber im großen und ganzen hilft es da wirklich sich wieder Anregungen zu holen. Die Amerikanerin Julia Cameron, deren Buch über Kreativität ich gerade lese, nennt es „Künstlertreff“ und findet es eine wichtige Voraussetzung für kreatives Arbeiten. Sie schlägt vor dem mind. einmal in der Woche nachzugehen. In der letzten Woche fand ich einen TV Beitrag übers bloggen total spannend und informativ.

    Ich habe auch Unmengen Notizbücher. Zudem die App Wunderlist und einen Kalender, in dem ich noch handschriftliche Notizen machen kann. Darin (also oft auch doppelt in allen genutzten Materialien) stehen Leselisten, Daten wann welcher Blogbeitrag online geht, nach welchem ich gerne einen Tag nichts veröffentlichen möchte, ein Monatsplan etc. Vor allem für den nahenden Dezember erkenne ich eine große Notwendigkeit des Durchorganisierens. Außerdem möchte ich gerne jetzt schon eine gute Struktur haben, damit ich das Bloggen auch nach der Geburt des Babys nicht auf Eis legen muss.

    Ein richtig festes Ritual habe ich nicht. Ich koche mir aber häufig auch Tee oder Kaffee begleitend zum Schreiben. Außerdem bekomme ich vom Denken immer viel Hunger, so dass ich meist auch Snacks neben den Laptop stelle :D Auf einen leeren Desktop schauen zu müssen verhindere ich, indem ich mir zuerst die markierten Zitate in den Beitrag schreibe. Während des Lesens nutze ich Bookmarks, aber auch ein Notizbuch, um Stimmung und Gefühle sofort dann einfangen zu können, wenn der Roman sie bei mir auslöst.

    Viele liebe Grüße
    Nanni

    • Antworten Mareike 9. November 2015 um 23:09

      Liebe Nanni,
      schön, dass wir dich ein wenig inspirieren konnten. Mich uns ist der Austausch mit anderen so wichtig, denn es bereichert die eigene Blogarbeit sehr! Du hast Recht, die Blogst-Runden sind ein regelmäßige Motivationsschübe an sich selbst und dem Blog zu arbeiten. :)
      Dass du gern vor der Geburt einen Wunsch nach Organisation hast, kann ich gut nachvollziehen. Das wird dein Leben und deinen Rhythmus total umkrempeln! Ich kann dir nur raten: Versuch auch mit Kind (nach einer gewissen Eingewöhnungszeit) Freiräume für deine Planung und Organisation zu schaffen. Diese kleinen Momente Ich-Zeit geben einem unheimlich viel Kraft für die vielen Stunden Baby-Zeit mitten in der Nacht ;)
      Aber ich zweifle keine Sekunde daran, dass du die neue Herausforderung wie auch den Blog weiterhin rocken wirst! Ganz sicher!
      Liebste Grüße
      Mareike

      • Antworten Nanni 11. November 2015 um 20:14

        Danke :) Das hast du lieb gesagt :)

  • Antworten Fräulein Julia 10. November 2015 um 08:19

    Ich habe das zwar noch nie so gebündelt aufgeschrieben, aber tatsächlich: genau diese Punkte sind es, die mir in Bezug auf meinen Blog wichtig sind! Am allerwichtigsten ist mir aber der letzte Punk – Spaß! – denn wenn es keinen Spaß macht oder ich nur aus Pflichtgefühl vor dem Computer sitze, brauche ich auch nicht bloggen…

    • Antworten Sabine 10. November 2015 um 21:15

      Das kann ich nur unterschreiben. :)
      „Leider“ lese ich relativ schnell und viel (meistens zwischen 17 und 25 Bücher), dass ich manchmal mit dem Rezensieren gar nicht nachkomme, wobei ich derzeit gut in der Zeit bin. Das Lesen macht mir eigentlich immer Spaß (manchmal dauert die Buchauswahl ein wenig) und wenn mich das Bloggen nicht reizt, dann lasse ich es eben und versuche es am nächsten Tag (ich verzettele mich manchmal gern mit Runden durch Blogs, Buchforen, Amazon & Co, FB etc.).

      Danke für den informativen Post.

      Liebe Grüße von
      Sabine

    • Antworten Mareike 10. November 2015 um 22:20

      Liebe Julia,

      und weil genau DAS manchmal aus dem Blick gerät, haben wir uns zu diesem Beitrag entschlossen. Ohne Spaß kann man die Sache einfach lassen ;)
      Liebe Grüße nach Berlin!
      Mareike

  • Antworten Susi 10. November 2015 um 09:05

    Schöne Liste – die übrigens auch für andere Nicht-Buchblogger gilt!

    (Auch ein MacBook in Gold?? Dann wären wir also schon zwei! :-D)

    • Antworten Mareike 10. November 2015 um 23:29

      Danke :) Deshalb steht das (Buch-) auch in Klammern ;) Theoretisch ist das ja auch in vielen anderen Bereichen eine große Hilfe.

      Nein, ich hab leider das silberne :/

      Liebe Grüße
      Mareike

  • Antworten Tintenhexe 10. November 2015 um 10:20

    Cool, dass es einen solchen Beitrag auch mal zu Buchblogs gibt! Eine echt gute Sache wirklich!!! Mir gehts etwa ähnlich, auch wenn vieles aufs Handy umziehen musste, weil die Tasche sonst platzt vor lauter Bücher und ähnlichem…

  • Antworten Sandy 10. November 2015 um 12:34

    Hallo ihr zwei,

    was für ein toller Beitrag! Und so wahr. Ich erkenne mich – und meine Blog-Co-Autorin Kristina hierin wirklich wieder. Zwischen Job (der vor allem nicht nine-to-five ist), Haushalt, Einkaufen und Freunden und Familie auch noch Zeit zum Bloggen zu finden, ist absolut nicht leicht. Blogger-Früh- und Nachtschichten sind da bei mir vorprogrammiert. Aber selbst dann würde ich es allein nicht mehr schaffen – außerdem hätte ich sicher ganz bald auch keine Lust mehr. Es soll ja auch Spaß machen und nicht nur Stress sein. Ich habe mich also letztes Jahr entschieden, nicht mehr allein weiterzumachen. Wie ihr schreibt, hat das Zusammenarbeiten noch mal ganz andere Tücken, aber auch Qualitäten. :)

    Danke an euch für den Beitrag, den hoffentlich noch viele lesen – vor allem auch die Verlage, denen nicht entgehen sollte, was so ein Buchblogger wirklich leistet.

    Liebe Grüße aus dem Tintenmeer,
    Sandy

    • Antworten Mareike 10. November 2015 um 23:36

      Liebe Sandy,

      vielen Dank für deine netten Worte!
      Spannend, dass du dir nach einer Weile noch eine Mitbloggerin ins Boot geholt hast! Da Maike und ich von Anfang an gemeinsam alles entschieden und erstellt haben, ist das 100% unser gemeinsames Ding. Wie ist das bei euch? Fühlt es sich mehr wie dein Blog + Begleitung an oder ist das euer gemeinsames Projekt?
      Ich finde es auf jeden Fall toll, dass du – statt aufzugeben – dir Unterstützung geholt hast. :)

      Neugierige Grüße
      Mareike

  • Antworten Anja 10. November 2015 um 13:32

    Hallöchen Ihr Beiden =)

    Ich mag euren Beitrag sehr! Ich bin total begeistert darüber wie ihr euer Bloggerleben so organisiert. Vieles davon passt auch auf mich. Ich hab mich selbst schon oft gefragt, ob ich einen Post schreibe, weil ich Lust und Spaß daran habe oder aus Pflichtgefühl. Ich bin für organisierte Faulheit und habe ebenfalls eine Schwäche für ToDo-Listen =).
    Außerdem bin ich total neidisch darauf, dass ihr euch habt. Zu zweit zu bloggen, erfordert zwar gute Organisation und Absprachen, aber man teil sich eben auch die „Arbeit“ und man hat automatisch jemanden, der einem Feedback gibt und mit dem man sich austauschen kann.
    Dagegen darf ich natürlich tun und lassen was ich will auf meinem Blog… das ist ja auch nicht zu unterschätzen ^^

    LG
    Anja

    • Antworten Mareike 10. November 2015 um 23:38

      Liebe Anja,

      du hast absolut recht: Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Trotzdem bin ich froh, dass wir dieses Projekt als Teil unserer Freundschaft geschaffen haben. Dadurch gleichen wir ganz viel die räumliche Distanz aus.
      Liebe Grüße
      Mareike

  • Antworten Bloggen und Alltag - Papiergeflüster 10. November 2015 um 19:11

    […] Maike und Mareike von Herzpotential haben verraten, wie sie Blog und Alltag […]

  • Antworten Tatze 11. November 2015 um 15:40

    Hey Mareike und Maike,

    ich hatte ja schon auf Twitter geschrieben, dass mir der Beitrag sehr gefallen hat und jetzt auch noch einmal hier: ein wirklich toller Beitrag! Ich finde es super, wie ihr beiden das zusammen macht. Besonders die letzten Punkte finde ich wichtig.
    Bei mir ist es so, dass ich eine Rezension immer unbedingt schreiben muss, wenn ich das Buch gelesen habe, sonst kann ich kein anderes Buch anfangen, weil mir das alte noch zu sehr im Kopf rumspukt. Ich habe zwar kein Notizbuch, weil ich mir irgendwie nie Notizen zu Büchern mache, aber für alles andere habe ich meine online ToDo-Liste, wo ich auch alles wichtige vermerke.
    Woran ich eindeutig noch arbeiten muss ist mein Zeitmanagement, irgendwie stecke ich immer viel mehr Zeit in meinen Blog als ich vorhabe oder überhaupt habe ;)
    Liebe Grüße
    Tati

  • Antworten Nelly 12. November 2015 um 14:16

    Hallöchen ihr beiden,
    ich liebe euren Post!! Er ist toll geschrieben und ich kann euch nur in jedem Punkt zustimmen, wobei ich bei mir persönlich beobachte, dass ich doch manchmal davon abweiche. Ich nehm mir immer wieder vor, mal eine gewisse Routine in meine Schreiberei reinzubringen, aber ich schaffs irgendwie nicht. Immer wenn ich mir vornnehm, „jetzt schreib ich einen Post“, dann schau ich auf den Bildschirm und nichts will mir einfallen. Daher schreib ich zu den unterschiedlichsten Tag- und Nachtzeiten, wobei ich immer mehrere Entwürfe gespeichert hab, die meist nur ein paar Stichworte enthalten.

    Alles Liebe, Nelly

  • Antworten Tii 13. November 2015 um 14:48

    Hallo ihr zwei,

    sehr sehr interessanter Beitrag, der mich zum Nachdenken anregt. Ich will versuchen meinen Bloggeralltag durch Euch inspiriert etwas mehr Form zu geben :) Allerdings gestehe ich ein, dass ich unbewusst doch schon jetzt einige Aspekte ähnlich handhabe wie Ihr es tut. Somit scheine ich gar nicht mal soooo falsch zu liegen in meinem Tun.

    LG
    Tii

  • Antworten Stefan 15. November 2015 um 14:00

    Hallo ihr beiden,

    vielen Dank für die tollen Einblicke in euren Blog-Alltag!

    Gerade als „Neu-Blogger“ stürzt man sich doch recht kopflos in das neue Unterfangen. Hier ein wenig Web-Design, dort eine Rezension, Fotos muss man auch noch machen und ach ja, Social Media natürlich nicht vergessen! Ohne etwas Struktur geht es da leider tatsächlich nicht auf Dauer, wie ich gerade bei mir feststelle. Dies gilt umso mehr, wenn man beruflich stark eingebunden ist und der Blog nicht zum Freizeitstress ausarten will.

    Persönlich suche ich da für mich noch praktikablen Methoden und nehme einige Ideen von euch als Anregungen mit!

    Danke dafür!!

    Stefan

  • Antworten Anne 17. November 2015 um 14:08

    Hallo Ihr Lieben, ein toller Post, der sich eigentlich auch auf viele andere Blogarten übertragen lässt. Ich verwende statt dem klassischen Notizbüchlein inzwischen ganz gerne die App Evernotes, um mir Notizen zu machen…das nur so als Tipp. Liebe Grüße, Anne

  • Antworten daniela 26. November 2015 um 13:55

    sehr guter beitrag. und ja, da kann ich mich den vielen vorrednern nur anschließen. der post betrifft nicht nur „buchblogger“, sondern doch eigentlich alle die ein blog ihr eigen nennen.
    meine oberste maxime: nur schreiben wenn es passt und auch nur wenn man lust darauf hat. und ganz wichtig: nie unter druck setzen lassen. wenn’s auch hart klingt: in erster linie schreibe ich für mich. denn allen anderen erwartungen gerecht zu werden, werde ich nie schaffen.
    ich habe bisher so eine app für absoluten schnickschnack gehalten. Habe aber schnell festgestellt, dass mir beim schreiben ’sollen‘ lange nicht das richtige einfällt, sondern ich die besten gedanken beim lesen oder beim stricken habe …
    also fing ich dann doch irgendwann eine immer unübersichtlichere zettelwirtschaft an und fand natürlich zur notwendigen zeit die passenden aufschriften nie wieder. nun hat mir just gestern abend mein meister eine einfache Notiz app auf’s handy geschmissen. keine Ahnung was da jetzt der unterschied zur ‚wunderlist‘ ist (sicherlich paar funktionen? – würde mich sehr interessieren).
    nun bin ich gespannt wie ich damit klar komme, denn das handy ist eben doch immer griffbereiter zur hand und ich bin mir recht sicher die wiederfindquote ist enorm hoch :)

  • Antworten lottasbuecher 30. November 2015 um 00:00

    Hallöchen meine beiden Superwomen,
    das habt ihr wirklich gut zusammen gefasst. Ich habe mir noch nie so wirklich Gedanken darüber gemacht, aber es ist tatsächlich so. Natürlich nur, wenn man davon absieht, dass ihr zu zweit seid und ich armer Wurm alleine. :D Aber ja!
    Mich motivieren meist meine Bloggerfreundinnen ganz arg dazu zu schreiben und dran zu bleiben und zu machen. :D Ihr zum Beispiel. <3

    Liebst, Lotta

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    […] dass wir nur unregelmäßig miteinander gesprochen haben und mehr als einmal froh über unsere Redaktionspläne waren! Doch trotz all des Stresses ist es uns nicht nur gelungen, Pläne für das neue Jahr zu […]

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  • Antworten Ute 8. April 2017 um 17:10

    Hallo Ihr Zwei,
    dass Ihr einen sehr schönen Blog habt, wisst Ihr bestimmt, aber dieser Beitrag ist wirklich klasse. Ich erkenne mich in einigem wieder, und habe an anderer Stelle gedacht „ja, so musst du das auch machen“.
    Wohl klar, dass ich Euch auch gleich abonniert habe!
    Liebe Grüße und bis bald, ich gehe jetzt weiterstöbern – Ute

    • Antworten Mareike 8. April 2017 um 22:47

      Hey Ute,

      was für liebe Worte, Dankeschön <3
      Wir freuen uns über jeden Besuch von dir.
      Viele Grüße
      Mareike

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